Artikel mit ‘sportklettern’ getagged

Was ich immer vermeiden wollte…

Mittwoch, 02. November 2011

…ist, dass mein Blog tot ist und einfach verrottet. Momentan ist das aber der Fall. Deswegen hier ein spontan-blog und ich gelobe Besserung ;-) .

Was so gelaufen ist in letzter Zeit? Puh…so einiges, sogar noch im letzten Jahr! An verschiedene Held(t)entaten errinere ich mich: (weiterlesen …)

Felswahnsinn in Spanien

Montag, 01. Februar 2010

Ein Beitrag der schon lange halbfertig unter meinen “Entwürfen” lag und nun doch endlich mal rausgeht! Viel Spass!

Das 1. Advents-Wochenende des Jahres 2008 sollte ein bedeutendes sein. Es war das Wochenende, an dem ich zum ersten Mal nach Spanien reiste. Eine tolle Sache so ein Kurzurlaub. Was das Ganze für mich interessant macht, wissen die meisten von euch. Fels! Fels der auch zu dieser Jahreszeit beklettert werden kann. Und zwar ohne große Kälte einstecken zu müssen! (weiterlesen …)

Offene Thüringer Meisterschaft und rocks. Cup 2010

Montag, 18. Januar 2010

Am Samstag, den 13.2.2010, wird in der Kletterhalle rocks. in Jena die offene Thüringer Meisterschaft im Schwierigkeitsklettern stattfinden.

Poster rocks cup

Poster rocks cup

Weitere Infos findet ihr auf der Seite der Kletterhalle rocks und in der Wettkampfausschreibung: Ausschreibung Rocks Cup 2010

Frankenklettern, welch’ ein Spass!

Dienstag, 02. Juni 2009

Es ist zugegebener Maßen recht ruhig auf meinem Blog geworden. Das liegt auch daran, dass ich im letzten halben Jahr nicht soo wahnsinnig viel zu berichten hatte. Nach der letzten tollen und erfolgreichen Saison lag eine lange Pause an. Die Motivation war teilweise weg und ich hab auch körperlich ein wenig Ruhe gut vertragen können. Das Klettern lief also eine Weile auf Minimalprogramm und vor allem in der Halle ab.

In den heimischen Gefilden, sprich den Felsen im Thüringer Wald, hatte ich grad mal zwei drei Klettertage verbracht, als ich am Himmelfahrtswochenende, ohne große Erwartungen, das erste Mal dieses Jahr nach Franken fuhr. (weiterlesen …)

Kombilohn

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Der Kombilohn ist nicht etwa eine neue Art der Arbeitsvergütung, nein, sondern eine Kletterei am Hülloch, dem Thüringer Hotspot dieser Tage. Im September habe ich diese einzigartige Kletterhöhle regelmäßig besucht um ein paar athletische Ausdauerklettereien zu versuchen. Den Kombilohn, der eine Kombination aus den zwei Touren Stolevel und Fleischerhaken ist, konnte ich allerdings nicht so schnell abhaken. Er blieb also vorerst offen und hatte “Projektstatus”. Bis zum letzten Samstag ;-) ! (weiterlesen …)

Mal kurz nach Franken

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Hallo liebe Leute! Seit einer guten Woche bin ich jetzt wieder “fest” in Jena. Nachdem ich während des Blockpracktikums sozusagen heimatlos, immer zwischen meinem lieben Elternhaus, Jena, Erfurt und wiederum diversen Kletterzielen an den Wochenenden hin- und hergereist war, bin ich auch froh darüber wieder ein halbwegs festes Basecamp zu haben. So langsam stellt sich ein geordneter Tages- und Wochenrhythmus ein. Die Vorlesungszeit beginnt nächste Woche und das herbstliche Jena füllt sich nach und nach mit etwas studentischem Leben.

Den freien Sonntag des letzten Wochenendes war natürlich Klettern angesagt und weil ich lang nicht mehr in Nordbayern war, gings mal kurz nach Franken. (weiterlesen …)

Céüse – Weltsportklettergebiet!

Mittwoch, 01. Oktober 2008

Hallo an Euch alle! Wie geschrieben, hatte ich mich ja wieder mal in Frankreich rumgedrückt! Von Annecy habe ich euch berichtet. Wie’s weiter ging gibt’s jetzt zu lesen:

Nachdem ich mich also ganze sechs Tage lang in Annecy geschohnt hatte, um meinem Rücken eine Erholungspause zu genehmigen, überkam mich dann wieder das alte Kribbeln in den Fingern…ich musste raus und Fels unter die Haut bekommen. Mit Alex, Marko und Jens war ich in Céüse verabredet! Los ging’s! Noch schnell 6 Kartons Prospekte in Grenoble bei Claude hinterlassen und weiter nach Gap! Von hier sind’s noch 20km zu einem Weltsportklettergebiet erster Güte! Céüse ;-) !

Der Felsriegel gesehen vom Campground

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De retour en France!

Freitag, 15. August 2008

Nach einigen Bedenken über den Start in diesen Urlaub bin ich nun doch seit letzten Sonntag unterwegs. Mein Rücken hatte mir einen Streich gespielt und just 10 Tage vor der geplanten Abreise ein wenig gezwickt…nicht die besten Vorraussetzungen für einen, was auch sonst, Kletterurlaub… (weiterlesen …)

4 Tage Orpierre

Mittwoch, 07. November 2007

Orpierre, ein Gebiet welches ich schon drei Mal besucht habe, und auch einigen unter euch bekannt sein sollte, hat mich ein weiteres Mal zu Gesicht bekommen.
Die gut gesicherten Routen und die enorme Auswahl an Klettereien in den leichteren Graden haben mich dazu veranlasst ein weiteres Mal dorthin zu Fahren. Mit von der Partie waren Irene, die österreichische Fremdsprachenassistentin aus Annecy, samt Freund Max, extra aus Wien angereist, und Clayton, US-Amerikaner aus Utah, Fremdsprachenassistent in Grenoble und begeisterter Kletterer, den ich auf dem Einführungslehrgang in Autrans kennengelernt hatte.

Am Dienstag gings von Grenoble aus los. Claude war leider nicht zu Hause und so habe ich die Nacht von Montag auf Dienstag in Claytons Miniappartement in Grenoble verbracht. 12 Quadratmeter teilt er sich hier grad mit seiner aus Utah zu Besuch gekommenen Freundin Dana. Mittendrin mit Isomatte und Schlafsack – Ich. Ein lustiger Abend wars! Und die Nacht war schnell vorbei, als um sieben frühs der Wecker klingelte. Acht Uhr war ausgemacht!? “Hey Clayton” tönte es von mir, “did you change the time? – it`s daylightsavingtime now!”. “What? you are kidding me!?”. “No, time allready changed three days ago!”. Sie hatten also vor lauter “Arbeit” nicht mitbekommen, dass die Zeitumstellung schon drei Tage eher stattgefunden hatte!

Nu ja, am frühen Nachmittag kamen wir in Orpierre an und haben uns gleich mal die sieben Seillängen der “Diedre Sud” auf den Quiquillon reingezogen! Herrlich! Und da war er wieder, der Blick aus 200m Höhe auf das niedliche kleine Dorf Orpierre.

Orpierre, gesehen vom QuiquillonDanach haben wir im leichteren Sektor von “Chateau”, “Les racines du Ciel”, Irene und Max ausfindig gemacht, die etwas später angereist waren. Eine weitere Tour sollte uns noch gelingen bevor es völlig Nacht wurde.

Die Nacht selbst verbrachten wir, nach einer kurzen Verhandlung mit der Zeltplatzverantwortlichen (Clayton war völlig blank, so konnte er letztendlich frei übernachten) auf dem Zeltplatz “les Catoyes”, etwas außerhalb von Orpierre. Der Zeltplatz beim “alten Bauern” wird jetzt von einer netten Dame bewirtschaftet. Die Sanitäranlagen haben eine Teilsanierung bekommen und die Preise sind immer noch super.

Am Mittwoch haben wir im Sektor “Racines du Ciel” ein paar schöne 5c`s gemacht und auch noch einige schwerere Touren, meist schwerere 2te Seillängen, die ich noch nicht gemacht hatte, geklettert.
Am Nachmittag haben wir dann die 6b “Il n`y a plus de limites” geklettert und ich habe mich in einem Onsightversuch in der 7a “Je t`aime moi non plus” völlig geplättet. Bis zum vorletzten Bolt war ich gekommen, hatte aber keinen Saft mehr um drüber hinaus zu klettern. Im Toprope gings dann doch noch mal…

Donnerstag war wieder einmal ein Tag für Mehrseillängentouren. Die Tour “Rêves des Papillons”, “Schmetterlingstraum”, mit sechs Seillängen sollte es sein. 5c+, 5b, 5c, 5b, 6c, 6a. Eine Tour die ich noch nicht gemacht hatte. Die Längen waren so aufgeteilt, dass die schwierigeren mir gehörten. Welch ein Spass! Die 5c+ Einstiegseillänge zum “warmwerden” war ok, aber doch schon ordentlich. Die Seillängen zwischendurch gut. Die 6c Schlüssellänge gelang mir onsight, und die letzte Länge hängte ich gleich noch dran, denn Claytons Füße schmerzten ihm zu sehr – er hatte die bequemen, aber auch kaputten Schuhe gewählt.

Nach einem gemütlichen “Lunch” haben wir die Kletterei dann auch sein lassen und uns auf die nächste Nacht vorbereitet, die wir außerhalb des Campings verbrachten. Clayton, der zwar alle sein Friends aus den USA mitgebracht hatte, aber keinen Schlafsack, hat in meinem fahrbaren Untersatz gepennt, trotzdem gefroren, und ich hab mirs in meinem Schlafsack schön gemütlich gemacht.

Freitag war dann wieder “schwer-klettern” angesagt. “Je t`aime moi non plus” hab ich doch noch geklettert, und eine weitere Tour, mit dem Namen “Shoot again” konnte ich nachdem ich sie ausgecheckt hatte, im ersten Vorstiegsversuch für mich verbuchen. Meine zweite 7a+ überhaupt. Wenngleich ich sie zwar schwer, aber doch machbar fand. ;-)

Buoux – Sportkletterklassiker

Dienstag, 06. November 2007

Buoux

Ja, ich war dort! Buoux hatte ich schon oft gehört. Immer wieder schwärmten bekannte Kletterer von der Kletterei dort. Am Wochenende vom 27./28.Oktober war ich mit Nathalie und Guillaume in diesem Sportklettergebiet!

“Nath” und Guillaume in Buoux

Legenden wie Patrick Edlinger haben hier in den frühen Jahren des Sportkletterns die damals schwersten Touren eröffnet. Klassiker wie “Chouca” z.B. hört man heute noch des öfteren, wenn Sportkletterjungsters wie David Lama diese onsighten…damals waren diese Klettereien die ersten in ihrem Grad und nur der Crème de la Crème der Sportkletterer zugänglich. “La rose et le vampire” ist ein weiterer Klassiker dort…aber ich will mich nicht zu lange an der Historie aufhalten, denn mitreden kann ich bei diesen schweren Touren eh nicht ;-) !
(Schon die 7a`s haben mich völlig überbeansprucht)

“Am Ende” einer 7a im Toprope

Schön wars allemal und die Kletterei klassisch hart bewertet. Das bringt einen schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Eine 6b in Buoux ist wahrscheinlich so hart wie eine 6c in anderen Gebieten. Um so happier war ich, als mir am Sonntag zwei 6b onsight gelangen. Am Samstag war ich überhaupt nicht in Form und hab mich auch auf Grund der moralisch schwierigen Sicherungsabstände etwas gefürchtet…meist sind die ersten Meter gut gesichert und oben raus wirds luftig! 5m sind da keine Seltenheit.

Etwas negativ aufgefallen ist leider der Speck! Durch die weltweite Bekanntheit des Gebiets sind die Touren natürlich schon tausende Male begangen und dementsprechend glatt. Vor allem die Touren für die Ottonormalverbraucher… ;-) . Alles in Allem überwiegt in Buoux Loch- und Plattenkletterei. Knallharte Einseillängentouren aber auch Mehrseillängentouren stehen bereit!