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		<title>Was ich immer vermeiden wollte&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 17:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;ist, dass mein Blog tot ist und einfach verrottet. Momentan ist das aber der Fall. Deswegen hier ein spontan-blog und ich gelobe Besserung . Was so gelaufen ist in letzter Zeit? Puh&#8230;so einiges, sogar noch im letzten Jahr! An verschiedene Held(t)entaten errinere ich mich: Die erste, die mir viel bedeutet, ist eine Begehung von Chasin&#8217; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;ist, dass mein Blog tot ist und einfach verrottet. Momentan ist das aber der Fall. Deswegen hier ein spontan-blog und ich gelobe Besserung <img src='http://robertheldt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  . </p>
<p>Was so gelaufen ist in letzter Zeit? Puh&#8230;so einiges, sogar noch im letzten Jahr! An verschiedene Held(t)entaten errinere ich mich:<span id="more-909"></span></p>
<p>Die erste, die mir viel bedeutet, ist eine Begehung von <em>Chasin&#8217;</em> (<em>Chasin&#8217; the trane (9)</em>) gewesen. Die Tour hatte ich in den WoG&#252;-Videos immer gesehen und eigentlich hatte ich nicht gedacht, dass ich diesen Frankenmegaklassiker mal klettern kann. Um so gr&#246;&#223;er war die Freude dar&#252;ber, dass sie mir letzes Jahr ziemlich schnell gelang.</p>
<p>Au&#223;erdem hatte ich letztes Jahre auch wieder das &#8220;Gebirge&#8221; neu entdeckt. Bei Olli in Dresden ist&#8217;s immer so sch&#246;n (ein dickes <strong>Danke</strong> mal an dieser Stelle!), dass man eigentlich nicht lange &#252;berlegen muss ob man mal wieder gen Osten d&#252;st, um die Elbsandsteint&#252;rme zu besteigen. Neben einigen anderen sch&#246;nen Touren habe ich mich dort &#252;ber die Begehung der <em>S&#252;dwestwand RP VIIIb</em> am Lolaturm gefreut, weil ich als Kletterneuling mal drunter stand und Versuche eines Sachsen bestaunt hatte. Auf Anraten von Olli, der die Tour auch schon gemacht hatte, versuchte ich mein Gl&#252;ck und konnte ziemlich genau sieben Jahre nach meinem ungl&#228;ubigen Staunen selbst im sch&#246;nsten aller Stile bis zum Gipfel klettern. <img src='http://robertheldt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_933" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/PICT4138.JPG" rel="shadowbox[post-909];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/PICT4138-300x199.jpg" alt="SW-Wand am Lolaturm" title="SW-Wand am Lolaturm" width="300" height="199" class="size-medium wp-image-933" /></a><p class="wp-caption-text">SW-Wand am Lolaturm</p></div>
<p>Im November letzten Jahres stand mal wieder ein Ausflug ins gute alte Orpierre an. Haha! Mit der Liebsten unendlich viele Mehrseill&#228;ngen gespult. Aua die F&#252;&#223;e! Aber sausch&#246;n war&#8217;s! </p>
<p>Somit w&#228;ren wir in diesem Jahr angelangt&#8230;<br />
Nach anf&#228;nglichem Kr&#228;nkeln war ich im Januar ein, zwei, drei Tage im Eis an der &#8220;Alten Tambacher&#8221; gewesen. Leider nicht &#246;fter, denn dann war DER JAHRTAUSENDWINTER ja auch schon wieder wech. Das ich nicht lache. Viele waren ja froh, dass der ganze &#8220;wei&#223;e Schei&#8230;&#8221; wieder weg war, ich war traurig, dass es doch so schnell zu Ende war. Aber immerhin hatten wir ja doch noch die Gelegenheit bei ordentlicher K&#228;lte dem in den Januar verlegten Mitternachts-Adventsbouldern im H&#252;lloch beizuwohnen und uns auch mal das &#8220;Gebirge&#8221;, wandernder Weise, im Winter und mit Schnee anzuschauen&#8230; und uns in einer Bofennacht bei minus 15°C den Arsc.. abzufrieren. <img src='http://robertheldt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  . Was f&#252;r ein Spa&#223;!</p>
<div id="attachment_922" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/P1000763.JPG" rel="shadowbox[post-909];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/P1000763-300x225.jpg" alt="Winterlicher Falkenstein" title="Winterlicher Falkenstein" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-922" /></a><p class="wp-caption-text">Winterlicher Falkenstein</p></div>
<div id="attachment_923" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/P1000794.JPG" rel="shadowbox[post-909];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/P1000794-300x225.jpg" alt="Boofen bei -15°... endlich w&#228;rmende Morgensonne" title="Boofen bei -15°... endlich w&#228;rmende Morgensonne" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-923" /></a><p class="wp-caption-text">Boofen bei -15°... endlich w&#228;rmende Morgensonne</p></div>
<p>Nuja. Nach Hallenklettern bla bla bla, gab&#8217;s dann endlich mal Abwechslung Ende Februar. Da stand endlich wieder Chamonix und ein Besuch bei den Franz&#246;sischen Freunden an! Ah oui!<br />
Die Bedingungen waren nicht gerade Top und eine Woche ist zu schnell rum im Hochgebirge, aber dennoch gelangen uns ein paar sch&#246;ne Tagesausfl&#252;ge. So haben wir beispielsweise ein paar Meter Eis geklettert. Hier ein Bild von <em>La Colonne</em>, einer Zweiseill&#228;ngen-Tour die sich gerade noch in akzeptabler Verfassung befand (es wurde schon zu warm im Tal). </p>
<div id="attachment_924" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/P1000830.JPG" rel="shadowbox[post-909];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/P1000830-225x300.jpg" alt="La colonne, am Col des Montets" title="La colonne, am Col des Montets" width="225" height="300" class="size-medium wp-image-924" /></a><p class="wp-caption-text">La colonne, am Col des Montets</p></div>
<p>Au&#223;erdem hatten wir das Gl&#252;ck eine tolle, einfache Eistour im Tal von Les Contamines bzw. dem Montjoie-Tal zu entdecken. Zugegebenerma&#223;en ist der Gro&#223;teil der Route eher Gehgel&#228;nde, aber ein paar nette Aufschw&#252;nge gibt es dennoch. Die 350hm der Tour m&#252;ssen ja auch irgendwie zustandekommen <img src='http://robertheldt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  . Ach ja, <em>Ruesseling de la Rosière</em> hei&#223;t der Spa&#223;! So gut, dass wir ihn, mangels Alternative, noch ein zweites Mal, in vertauschten Rollen (Vorstieg/Nachstieg), genossen. (Geheim-Tip an alle die sich mal was l&#228;ngeres, leichtes zu Gem&#252;te f&#252;hren wollen. Sehr lehrreich besonders was das Gehen mit Steigeisen angeht. Untersch&#228;tzen sollte man die Sache dennoch nicht, eine WI 3+/4- ist&#8217;s ja doch, je nachdem wie man seine Linie w&#228;hlt, auch der Abstieg ist etwas lang und schwierig zu finden)</p>
<div id="attachment_925" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/P1000867.JPG" rel="shadowbox[post-909];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/P1000867-300x225.jpg" alt="Dichtes Schneetreiben am Fu&#223; der Petit Viking im Argentièrebecken" title="Dichtes Schneetreiben am Fu&#223; der Petit Viking im Argentièrebecken" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-925" /></a><p class="wp-caption-text">Dichtes Schneetreiben am Fu&#223; der Petit Viking im Argentièrebecken</p></div>
<p>Nach einem mi&#223;gl&#252;ckten Versuch die <em>Petit Viking</em> an der Pointe du Domino im Argentière-Becken zu machen (Schlechtwetter bzw. zu viel Schnee zwangen uns am Bergschrund umzudrehen) war das Highlight des Trips sicherlich die Begehung eines Eintages-Megaklassikers an der Aiguille du Midi. Am <em>Cosmiques-Grat</em> konnten wir uns einen Eindruck verschaffen was es hei&#223;t, unter winterlichen Bedingungen auf luftigem Fels- und Schneegrat unterwegs zu sein. Ich denke die Bilder sprechen f&#252;r sich.</p>
<div id="attachment_927" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/P1000922.JPG" rel="shadowbox[post-909];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/P1000922-300x225.jpg" alt="Winterlicher Cosmiques-Grat mit Mt. Blanc du Tacul, Mt. Maudit und Mt.-Blanc im Hintergrund" title="Winterlicher Cosmiques-Grat mit Mt. Blanc du Tacul, Mt. Maudit und Mt.-Blanc im Hintergrund" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-927" /></a><p class="wp-caption-text">Winterlicher Cosmiques-Grat mit Mt. Blanc du Tacul, Mt. Maudit und Mt.-Blanc im Hintergrund</p></div>
<div id="attachment_928" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/P1000950.JPG" rel="shadowbox[post-909];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/P1000950-300x225.jpg" alt="Am Cosmiques-Grat" title="Am Cosmiques-Grat" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-928" /></a><p class="wp-caption-text">Am Cosmiques-Grat</p></div>
<div id="attachment_931" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/P1000983.JPG" rel="shadowbox[post-909];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/P1000983-300x225.jpg" alt="Schl&#252;sselstelle am Cosmiques-Grat" title="Schl&#252;sselstelle am Cosmiques-Grat" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-931" /></a><p class="wp-caption-text">Schl&#252;sselstelle am Cosmiques-Grat</p></div>
<div id="attachment_932" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/P1000992.JPG" rel="shadowbox[post-909];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/P1000992-225x300.jpg" alt="Wo geht&#039;s denn nun lang?" title="Wo geht&#039;s denn nun lang?" width="225" height="300" class="size-medium wp-image-932" /></a><p class="wp-caption-text">Wo geht's denn nun lang?</p></div>
<p>Mit diesen Eindr&#252;cken im Kopf verlie&#223;en wir dann wieder das wilde Mt. Blanc Massiv und waren uns sicher: &#8220;Wir kommen wieder!&#8221;. So war&#8217;s dann auch. Schon vier Wochen sp&#228;ter begann der Fr&#252;hjahrsurlaub von zwei Wochen und wir waren wieder auf&#8217;m Weg nach &#8220;Fronkraisch&#8221;. Alles toll. Nur das Wetter machte einen Strich durch die Rechnung. In &#8220;Cham&#8221; (sprich &#8220;Schamm&#8221;) angekommen versprach der Wetterbericht nichts Gutes und so wurde der Alternativplan aktiviert. 10 Tage Sportklettern weiter im S&#252;den. Wie schade <img src='http://robertheldt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  . Da nur der Orpierre-F&#252;hrer im Handgep&#228;ck lag ging&#8217;s erneut dort hin. Diesmal aber zum Onsightklettern. Eigentlich verr&#252;ckt, dass ich das dort bei meinem immerhin nun schon siebten Besuch noch konnte, aber ja, ich bin f&#252;ndig geworden und konnte einige, sehr sch&#246;ne, lange, gr&#246;&#223;tenteils sonnige Seill&#228;ngen &#8220;unter mich bringen&#8221;. (Nun ist aber wirklich nicht mehr viel &#252;brig was ich dort noch nicht angefasst habe <img src='http://robertheldt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p>Zur&#252;ck in Chamonix blieben dann nur noch f&#252;nf Tage f&#252;r&#8217;s Gebirge &#252;brig. Entsprechend hart unsere Eingehtour. Per Ski ging&#8217;s auf den Col du Tour Noir (rund 3500m). Eine klassische Skitour mit Start in Argentière, Gondelfahrt auf Les Grands Montets 3200m, 700hm Abfahrt auf den Argentière Gletscher, 1000hm Aufstieg zum Sattel und schlie&#223;lich 2200hm Abfahrt! Schade nur, dass der Schnee am Nachmittag fr&#252;hjahrsartige Zust&#228;nde annahm, sprich schwer und matschig wurde. </p>
<p>Am n&#228;chsten Tag ging&#8217;s dann Richtung Petite Aiguille Verte, um auch per pedes ein wenig Sicherheit wiederzugewinnen. Sch&#246;ne Eingehtour, mit atemberaubendem Blick auf die Drus, Aiguille Verte und Nant Blanc. Die Kletterei auf dem Grat ist au&#223;erdem sch&#246;n &#8220;luftig&#8221;. Leider war bei uns etwas zu viel Schnee am Grat, was die Begehung f&#252;r meinen Geschmack etwas zu unsicher machte. Die hohen Temperaturen verwandelten das Ganze zu einer unangenehmen Mischung aus eisig hartem Schnee (Schattenseite) und Sulz (Sonnenseite). Entsprechend unangenehm lie&#223; sich das auch klettern und so drehten wir kurz nach dem Vorgipfel wieder um. </p>
<div id="attachment_936" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_03_Chamonix-184.jpg" rel="shadowbox[post-909];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_03_Chamonix-184-300x225.jpg" alt="Am Grat der Petite Aiguille Verte" title="Am Grat der Petite Aiguille Verte" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-936" /></a><p class="wp-caption-text">Am Grat der Petite Aiguille Verte</p></div>
<p>Die n&#228;chsten drei Tage drehte sich alles nur um die Schneebedingungen. Wir waren zur Couvercle-H&#252;tte aufgestiegen, ein Abenteuer von 6 Stunden durch sulzigen Schnee auf dem Mer de Glace bzw. dem Leschaux-Gletscher, dem Erklimmen von rund 100hm im Fels verankerter Leitern und der finalen Hatsch durch knietiefen Altschnee (trotz Schneeschuhen). Unter Normalbedingungen ben&#246;tigt man 3h.</p>
<p>Entsprechend sp&#228;t und m&#252;de waren wir auf der H&#252;tte angekommen, hielten aber an unserem Ziel, am n&#228;chsten Tag die Aiguille Verte &#252;ber das <em>Whymper Couloir</em> zu versuchen, fest. Bei einem Versuch blieb es dann aber auch. Nach rekordverd&#228;chtig schnellem Aufstieg zum Bergschrund (1000hm/um 2Uhr los um 4Uhr schon dort) waren die Schneeverh&#228;ltnisse im Couloir selbst doch zu bescheiden. Dies merkten wir schon bei den ersten Schritten ohne Schneeschuhe. Durch die W&#228;rme, die den gew&#246;hnlichen Temperaturen eines Juni oder Juli entsprachen, war die doch noch starke Schneeschicht tags&#252;ber so weich geworden, dass sie selbst nachts und auf &#252;ber 3500m nicht mehr durchfrieren konnte. Ergebnis: knietiefes Einsinken sobald man versuchte mit Steigeisen loszugehen. Eine Seill&#228;nge haben wir uns das angetan, dann aber entschlossen umzudrehen. Einem Abstieg unter noch schlimmeren Verh&#228;ltnissen am Mittag wollte ich auf jeden Fall aus dem Wege gehen. Es folgte ein fauler Tag mit Sonne und Schlafen auf der Couvercle-H&#252;tte. </p>
<div id="attachment_937" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_03_Chamonix-225.jpg" rel="shadowbox[post-909];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_03_Chamonix-225-300x225.jpg" alt="Umdrehen ist nicht leicht... Am Fu&#223; des Whymper-Couloirs" title="Umdrehen ist nicht leicht... Am Fu&#223; des Whymper-Couloirs" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-937" /></a><p class="wp-caption-text">Umdrehen ist nicht leicht... Am Fu&#223; des Whymper-Couloirs</p></div>
<div id="attachment_939" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_04_Chamonix-032.jpg" rel="shadowbox[post-909];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_04_Chamonix-032-300x225.jpg" alt="Entsch&#228;digung - Mt.-Blanc im Morgenlicht" title="Entsch&#228;digung - Mt.-Blanc im Morgenlicht" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-939" /></a><p class="wp-caption-text">Entsch&#228;digung - Mt.-Blanc im Morgenlicht</p></div>
<div id="attachment_942" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_04_Chamonix-017.jpg" rel="shadowbox[post-909];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_04_Chamonix-017-225x300.jpg" alt="Erholung auf der Couvercle-H&#252;tte" title="Erholung auf der Couvercle-H&#252;tte" width="225" height="300" class="size-medium wp-image-942" /></a><p class="wp-caption-text">Erholung auf der Couvercle-H&#252;tte</p></div>
<p>In der darauffolgenden Nacht versuchten wir unser Gl&#252;ck noch einmal am <em>SW-Couloir</em> der Courtes, aber konnten keine besseren Bedingungen vorfinden. Auch hier drehten wir am Bergschrund um. Somit war zwar nur die &#8220;Triologie der Bergschr&#252;nde&#8221; &#8220;geschafft&#8221; (Petit Viking, Verte und Courtes), aber wir haben wieder viel Erfahrung dazugewonnen, um bei erneuten Versuchen vielleicht erfolgreicher zu sein. Die Berge bleiben uns noch ein Weilchen erhalten <img src='http://robertheldt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  . Au&#223;erdem k&#246;nnen solche Bilder nur aus n&#228;herer Entfernung entstehen <img src='http://robertheldt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  . </p>
<div id="attachment_940" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_04_Chamonix-057.jpg" rel="shadowbox[post-909];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_04_Chamonix-057-300x225.jpg" alt="Grandes Jorasses " title="Grandes Jorasses " width="300" height="225" class="size-medium wp-image-940" /></a><p class="wp-caption-text">Grandes Jorasses </p></div>
<div id="attachment_938" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_03_Chamonix-239.jpg" rel="shadowbox[post-909];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_03_Chamonix-239-300x225.jpg" alt="Vor gro&#223;artiger Kulisse" title="Vor gro&#223;artiger Kulisse" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-938" /></a><p class="wp-caption-text">Vor gro&#223;artiger Kulisse</p></div>
<p>Die Klettersaison spielte sich dann seit Beginn M&#228;rz bis jetzt mit wenigen Ausnahmen jedes Wochenende in Franken ab. Mein Fokus stand dieses Jahr auf der Begehung von Klassikern und Sternchenwegen, haupts&#228;chlich im 8ten Grad. Einige Touren gelangen mir onsight, andere musste ich auf Grund ihrer &#8220;klassischen H&#228;rte&#8221; ganz sch&#246;n oft versuchen <img src='http://robertheldt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Super waren die Touren alle! Ich hab ohne Ende Spa&#223; gehabt und immer wieder viel gelernt. Hier die &#8220;Highlights&#8221; meiner Liste:</p>
<p>Onsight: <em>Brothers in Arms 8, Isolation 8-, Treibhauseffekt 8-, Global 2000 8-, Solid Rock 8-, Stressechokardiogramm 8-, Ejakulation 8-, Voice of Miles Davis 8-, Magnum Opus 7+ (sauhart), Welzenbach Gedenkweg 7 (kleiner St&#252;biger Turm, probiert die mal!), Kurzes Rennen 8-, L&#246;wenherz 8-, Kesselb&#252;rste 8-, Sch&#246;ne Aussicht 8-, Sch&#246;ner Leben 8-, Hermine M&#252;ller Ged.-Weg 7+, Rendez-vous mit dem Leben 7+/8-, Glatte Wand 8-, Seniorentreff 8-, Cool bleim Chef 8-, Ruckzuck 8-, Bis zum Bitteren Ende 8/8+</em></p>
<p>Flash: <em>Hotline 8+/9-, Panische Zeiten 7+, Schwebebahn 8, Die Dunkle Seite 8-, Bilbo Baggins 8-, Cool Runnings 8-, Manche M&#246;gens Hei&#223; 8-, M&#228;rchenprinz 7+ (Treunitzer Klettergarten, ganz sch&#246;n hart!), Symphonie 8, Nightwish 8-, Agent Orange 8-, ? 8-/8 (Heinrichsgrotte li. Wandteil), Rolfs Filmriss 8- , Nur Fliegen ist Sch&#246;ner 8+,  Die alte Sau 8-, Zum Waldcafé 8-, Drachent&#246;ter 9-</em></p>
<p>Rotpunkt: <em>Offenbarung 8-, Vollendung 8+, Hessisch Roulette 8, Portal 9- (ausgebouldert und dann gemacht), Ikebana 8, Station 53 8, Eraserhead 8+/9-, Direkte Westwand 8 (Richard Wagner Fels), Heinz Schenk 8 (alter Sack), Condor 8, Non Stop 8/8+, New Dimensions 8+/9- (WoG&#252;-Klassiker), Bella Addizione 8+, Just Married 8+, Behalts f&#252;r dich Ulle 8- (alter Sack) , Abschneider 8+, Goldene Dach 8, Burger King 8/8+, Like Ice in the Sunshine 8+/9- (eher nicht ganz so schwer), Bella 8, Aero Dynamo 8+, Neutour 8+/9- (Burg Rabenstein re. Wandteil), Grufty 7+ (schwerster 7er den ich kenne), Abgespaced 8, Liebe auf den zweiten Blick 8, Go Go 8+, Bondage 8+, Starlight Express 9 und Nimué 9</em></p>
<p>In Th&#252;ringen gelangen mir jeweils Rotpunkt: <em>Bratwurst&#228;quator 7+/8-</em> und <em>Hydrogeologische Sp&#228;tfolgen 9</em>, mehr war ich in der Heimat leider nicht Klettern dieses Jahr&#8230;</p>
<p>In L&#246;bej&#252;n zum Sommersonnenwendfest:<br />
Rotpunkt: <em>Herbsterwachen IXc (8+)</em><br />
Flash: <em>Leistenzauber (VIIIb)</em> , ansonsten nur in der Sonne gelegen und leichteres Zeug geklettert <img src='http://robertheldt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_956" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/11/Auf-weiter-Flur.jpg" rel="shadowbox[post-909];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/11/Auf-weiter-Flur-225x300.jpg" alt="Auf weiter Flur" title="Auf weiter Flur" width="225" height="300" class="size-medium wp-image-956" /></a><p class="wp-caption-text">Auf weiter Flur</p></div>
<p>Nuja. Ein Wochenende waren wir mal in den Berchtesgadener Alpen und haben zwei sehr sch&#246;ne lange Touren an der Hohen Gerst &#252;ber dem Hintersee gemacht. Zum einen die <em>Strada del Sole</em> (eine Stelle 7, sonst zwischen 3+ und 6+, 6+ obligatorisch, 12 Seill&#228;ngen, Sicherung gut mit Bohrhaken, 2h Zustieg, 6h Klettern, 1,5h Abseilen, 1,5h Abstieg) und nach einem touristisch verbrachten Regentag die <em>Via CJD</em> (2 Stellen 7-, Rest zwischen 4 und 6+, 6+ obl., 11SL, Sicherung gut mit Bohrhaken, 2h Zustieg, 5h Klettern, 1,5h Abseilen, 1,5h Abstieg).</p>
<div id="attachment_958" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/11/Durchweg-gute-Kletterei.jpg" rel="shadowbox[post-909];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/11/Durchweg-gute-Kletterei-225x300.jpg" alt="Durchweg gute Kletterei" title="Durchweg gute Kletterei" width="225" height="300" class="size-medium wp-image-958" /></a><p class="wp-caption-text">Durchweg gute Kletterei</p></div>
<div id="attachment_957" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/11/Das-ist-mal-ne-Gipfelbuchkasette.jpg" rel="shadowbox[post-909];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2011/11/Das-ist-mal-ne-Gipfelbuchkasette-300x225.jpg" alt="Das ist mal ne Gipfelbuchkasette" title="Das ist mal ne Gipfelbuchkasette" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-957" /></a><p class="wp-caption-text">Das ist mal ne Gipfelbuchkasette</p></div>
<p>Jo&#8230;verr&#252;ckt. Es ist also doch einiges geschehen in letzter Zeit. Und nun auch wieder hier auf dem lieben Blog. Mal sehen wie es weitergeht! Schaut mal rein und zieht vor allem ordentlich was weg an den Felsen! <img src='http://robertheldt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Bis denn!</p>
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		<title>Noch vor einer Woche&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 16:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bergsport]]></category>
		<category><![CDATA[klettern]]></category>
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		<category><![CDATA[sächsische schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;konnten wir die Natur und die Gastfreundlichkeit der S&#228;chsischen Schweiz bei sch&#246;nstem Sonnenschein ungetr&#252;bt genie&#223;en. Wie euch aber durch die Medien schon bekannt sein d&#252;rfte, wurden Teile der Region um das Elbsandsteingebirge von massiven Hochwassern heimgesucht. Besonders schwer hat es das bei Kletterern und Touristen sehr beliebte Kirnitzschtal getroffen. Noch letztes Wochenende waren wir von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;konnten wir die Natur und die Gastfreundlichkeit der S&#228;chsischen Schweiz bei sch&#246;nstem Sonnenschein ungetr&#252;bt genie&#223;en. Wie euch aber durch die Medien schon bekannt sein d&#252;rfte, wurden Teile der Region um das Elbsandsteingebirge von massiven Hochwassern heimgesucht. Besonders schwer hat es das bei Kletterern und Touristen sehr beliebte Kirnitzschtal getroffen. Noch letztes Wochenende waren wir von dort aus zum Klettern im Zschand unterwegs und konnten am Sonntagabend in einer der sch&#246;nen M&#252;hlen ein Gipfelbier trinken. Am nun vergangenen Wochenende hatten wir einen weiteren geplanten Trip wegen der schlechten Wettervorhersage abgeblasen und wie diese Bilder des Hochwassers zeigen, gut daran getan. </p>
<p><a href="http://robertheldt.de/noch-vor-einer-woche/895/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Doch eines ist gewiss. Das letzte was die Bewohner des Kirnitzschtals jetzt brauchen sind ausbleibende Touristen und Kletterer. Die Aufr&#228;umarbeiten sind in vollem Gange und einige M&#252;hlen planen schon bald wieder f&#252;r ihre G&#228;ste zu er&#246;ffnen. Andere M&#252;hlen, besonders die <a href="http://www.die-buschmuehle.de/">Buschm&#252;hle</a>, ben&#246;tigen Hilfe und sind froh &#252;ber jeden freiwilligen Helfer. Wer also Zeit hat und Helfen will kann dem &#8220;Buschm&#252;ller&#8221; &#252;ber <a href="http://www.bergsichten.de/buschmuehle">eine extra eingerichtete Website</a> durch Spenden oder auch aktive Aufr&#228;um- und Wiederaufbauarbeiten zur Seite stehen. In dem pdf <a href='http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2010/08/Hochwasser-News_TVSSW.pdf'>Hochwasser-News</a> informiert der Tourismusverband S&#228;chsische Schweiz e. V. &#252;ber die genaue Lage in den verschiedenen betroffenen und auch vom Hochwasser unbeeintr&#228;chtigten Ortschaften sodass ihr schauen k&#246;nnt wo es schon kommendes Wochenende wieder &#8220;ins Gebirge&#8221; gehen kann.</p>
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		<title>rocks. Bouldercup 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 13:29:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bergsport]]></category>
		<category><![CDATA[bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[wettkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Nach dem geh&#246;rigem Ausdauertraining in Vorbereitung auf die Th&#252;ringer Landesmeisterschaften gilt es nun, schleunigst auch wieder Bouldereinheiten in den Trainingsplan zu integrieren. Ausgiebiges Bouldern dient schlie&#223;lich nicht nur der Klettertechnik, sondern kann – erinnert euch – auch f&#252;r sich allein ein sehr einnehmender Sport sein. Und: Wahrlich beharrlich bouldert sich’s doch nur im Pulk&#8230;&#8221; Gelegenheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Nach dem geh&#246;rigem Ausdauertraining in Vorbereitung auf die Th&#252;ringer Landesmeisterschaften gilt es nun, schleunigst auch wieder Bouldereinheiten in den Trainingsplan zu integrieren. Ausgiebiges Bouldern dient schlie&#223;lich nicht nur der Klettertechnik, sondern kann – erinnert euch – auch f&#252;r sich allein ein sehr einnehmender Sport sein. Und: Wahrlich beharrlich bouldert sich’s doch nur im Pulk&#8230;&#8221;</em></p>
<p>Gelegenheit um die gewonnenen Boulderkr&#228;fte zu messen bietet der 8. rocks. Bouldercup am 20. M&#228;rz. </p>
<div id="attachment_880" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2010/03/7.3.jpg" rel="shadowbox[post-871];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2010/03/7.3-300x230.jpg" alt="8. rocks. Bouldercup" title="8. rocks. Bouldercup" width="300" height="230" class="size-medium wp-image-880" /></a><p class="wp-caption-text">8. rocks. Bouldercup</p></div>
<p>Mehr Infos gibt&#8217;s auf <a href="http://www.rocks-jena.de/">der taufrisch umgestalteten Website des rocks. Kletterzentrums</a>.</p>
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		<title>Will Gadd &#8211; Anmerkungen zu den Geschwindigkeitstricks</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 22:18:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bergsport]]></category>
		<category><![CDATA[eis]]></category>
		<category><![CDATA[training]]></category>
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		<description><![CDATA[Da es auf rockclimbing.com wohl einige Diskussionen um Will Gadds Beitrag Simple Tricks for Speed on Multi-Pitch Ice Routes gab (hier meine &#220;bersetzung) hat er nun noch einmal ein paar aufgekommene Fragen in einem weiteren post, Notes on Simple Tricks for Speed, auf seinem Blog beantwortet. Auch diesen Beitrag hab ich mal ins Deutsche &#252;bertragen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da es auf <a href="http://www.rockclimbing.com/">rockclimbing.com</a> wohl einige Diskussionen um Will Gadds Beitrag <a href="http://gravsports.blogspot.com/2010/02/simple-tricks-for-speed-on-multi-pitch.html">Simple Tricks for Speed on Multi-Pitch Ice Routes</a> gab (<a href="http://robertheldt.de/einfache-geschwindigkeitstricks-fuer-lange-eisklettereien/805/">hier</a> meine &#220;bersetzung) hat er nun noch einmal ein paar aufgekommene Fragen in einem weiteren post, <a href="http://gravsports.blogspot.com/2010/03/notes-on-simple-tricks-for-speed.html">Notes on Simple Tricks for Speed</a>, auf <a href="http://gravsports.blogspot.com/">seinem Blog</a> beantwortet. Auch diesen Beitrag hab ich mal ins Deutsche &#252;bertragen. </p>
<p>Will Gadd:<br />
<em><br />
&#8220;&#8230; &#8211; Wir benutzen nicht unbedingt um Gewicht zu sparen ein Einfachseil (auch wenn es eine Knappe Sache w&#228;re, z&#228;hlt man die Gramm/Meter zusammen und vergleicht) sondern weil der Stand so sehr viel organisierter bleibt und man es generell (beim (F&#252;hrungs-) Wechsel) am Stand viel schneller handhaben kann. <span id="more-839"></span> Zwei Vorstiegsseile werden immer in einem Durcheinander enden wenn sie einmal etwas eisig werden oder man an einem H&#228;ngestand ist, besonders wenn man im Block f&#252;hrt und das Seilende des Vorsteigers so &#8220;unter&#8221; dem restlichen Seil liegt. Dazu kommen noch die Handschuhe, kalte H&#228;nde, M&#252;digkeit usw. Und ein Einfachseil ist eben manchmal einfach das Beste. Ich benutze Zwillingsseile, Halbbseile und Einfachseile, immer in Abh&#228;ngigkeit von der Situation. Jedes der Seile hat seinen Anwendungsbereich. F&#252;r lange Routen mit relativ dickem Eis und ohne einen gr&#246;&#223;eren Zustieg (mehr als einige Stunden) benutze ich ein 70 oder 80m Seil mit 9,2mm Durchmesser und zus&#228;tzlich eine 7,7mm starke Reepschnur (manchmal noch viel d&#252;nner aber das wird sehr technisch und ist den &#196;rger auch nicht immer wert) zum Abseilen. Die Reepschnur kommt entweder in den Rucksack des Seilzweiten oder der Vorsteiger, oder auch Nachsteiger, zieht sie hinter sich her; kommt drauf an was grad los ist.</p>
<p>- Ein guter Stand im Eisklettern ist der, von welchem aus man den F&#252;hrenden oft nicht mal sehen kann. Eine H&#246;hle, ein Schlupfwinkel oder irgendein anderer Platz an dem der Sichernde total gesch&#252;tz vor herunterfallendem Eis ist, ist essentiell und solche gesch&#252;tzten St&#228;nde nicht zu bauen und nicht zu nutzen wenn man einen Block f&#252;hrt, ist eine Straftat die mit freiem hotelteuren Scotch f&#252;r den Seilzweiten abgezahlt werden muss (solange er oder sie nicht im Krankenhaus gelandet ist). Aufmerksames Sichern ist immer gut, aber Eisklettern ist ein sehr anderes Spiel als hartes Felsklettern. In einer 70m Eisseill&#228;nge kletterst du oft f&#252;nf bis 10m &#252;ber die Schrauben hinaus und die Hauptaufgabe des Sichernden ist es einen katastrophalen Sturz zu halten und den Vorsteiger m&#246;glichst nicht zu hart zu sichern. Nat&#252;rlich gibt es Situationen in denen es auf jeden Zentimeter ankommt und ein gutes Team wird diese Situationen erkennen und angemessen handeln.</p>
<p>- Generell habe ich lieber einen Sichernden der mit Grigri sichert wenn er eine Stange Wasser in die Ecke stellt, ein St&#252;ck Pizza isst, etwas trinkt, eine Abalakov fertig stellt oder irgend etwas anderes erledigt was ein gutes Team in einer langen Route tut und ausmacht. Ich f&#252;hl&#8217; mich dabei wohl, aber wenn das bei dir nicht der Fall ist, dann tue es auch unter keinen Umst&#228;nden. Im Ernst, ohne sarkastisch zu sein, du musst deinen Sicherungspartner und die Situation einsch&#228;tzen k&#246;nnen. Manchen Partnern w&#252;rde ich auch mit einem ATC vertrauen w&#228;hrend sie alles oben genannte erledigen, bei anderen sehe ich mich lieber gleich in einem Solo, auch wenn sie mich die ganze Zeit beobachten. Nimm auf jeden Fall ein selbstblockierendes Sicherungsger&#228;t um den Nachsteiger zu sichern. Es gibt keinen Grund das nicht zu tun.</p>
<p>- Alle diese Punkte haben das Ziel die Zeit am Stand zu verk&#252;rzen und die Kletterei insgesamt schneller zu machen. Es gibt wahrscheinlich sicherere Wege Dinge zu tun; vier Schrauben an jedem Stand, alle zwei Meter eine Schraube in jeder 70m+ Seill&#228;nge usw. Meine genannten Ideen um die Zeit an den St&#228;nden zu verk&#252;rzen funktionieren jedoch gut in massiven und reinen Eistouren wie Polar Cicus, Willoughby Routen oder den meisten Norwegischen Eistouren. </em></p>
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		<title>Will Gadd &#8211; Einfache Geschwindigkeitstricks f&#252;r lange Eisklettereien</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 18:21:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bergsport]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie oft habe ich mich verbl&#252;fft gefragt, wie diejenigen die mich w&#228;hrend alpiner Touren &#252;berholten soo schnell sein konnten. Ich wei&#223; es nicht. Doch es passierte oft und st&#246;rte mich, denn schnell zu sein ohne Sicherheit einzub&#252;&#223;en, ja gar mehr Sicherheit zu erlangen, weil man sich weniger lange den objektiven Gefahren aussetzt, ist ein Ziel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie oft habe ich mich verbl&#252;fft gefragt, wie diejenigen die mich w&#228;hrend alpiner Touren &#252;berholten soo schnell sein konnten. Ich wei&#223; es nicht. Doch es passierte oft und st&#246;rte mich, denn schnell zu sein ohne Sicherheit einzub&#252;&#223;en, ja gar mehr Sicherheit zu erlangen, weil man sich weniger lange den objektiven Gefahren aussetzt, ist ein Ziel an dem es immer zu arbeiten gilt wenn man Spass haben und dabei alt werden will. Und das gilt nicht nur f&#252;r hochalpine Unternehmungen&#8230;<br />
Wie schon im Artikel <a href="http://robertheldt.de/will-gadd-einfache-eisklettertricks/779/">Einfache Eisklettertricks</a> teilt <a href="http://willgadd.com/">Will Gadd</a> erneut sein schier unendliches Wissen im Bereich des Eiskletterns und gibt diesmal Tips zur Erh&#246;hung der Geschwindigkeit beim Klettern steiler Eisf&#228;lle mit mehreren Seill&#228;ngen. An dieser Stelle m&#246;chte ich euch meine &#220;bersetzung seines <a href="http://gravsports.blogspot.com/2010/02/simple-tricks-for-speed-on-multi-pitch.html">Originalposts</a> zur Verf&#252;gung stellen:</p>
<p>Will Gadd:</p>
<p><em>&#8220;&#8230; Hier ein paar Geschwindigkeitstricks f&#252;r vorrangig steile Mehrseill&#228;ngentouren (ohne Gehsst&#252;cke) im Eis:<span id="more-805"></span>  </p>
<p>- Benutze ein 70m Einfachseil zum Vorsteigen. Das verringert die Verwirrung am Stand erheblich. Ein gutes Einfachseil wie z. B. das 9,2mm Nano hat einen geringeren Fangsto&#223; als ein Zwillingsseil (gleichzeitig geklippt) oder sogar als Halbseile, auch wenn diese einfach geklippt werden. (Denk&#8217; dran, die Fangsto&#223;tests zu Halbseilen sind l&#228;cherlich, wenn man bedenkt wie wir tats&#228;chlich mit ihnen klettern. Lies das in <a href="http://gravsports.blogspot.com/2006/11/single-and-half-rope-impact-forces_30.html">diesem Artikel</a> noch mal nach.</em> [Anmerkung: Artikel in Englisch]<em>)</p>
<p>- Benutze ein selbstblockierendes Sicherungsger&#228;t um den Vorsteiger zu sichern. Das erm&#246;glicht dem Seilzweiten zu essen, trinken, den Standplatz zu organisieren usw. Fangsto&#223;werte werden viel diskutiert sobald man von selbstblockierenden Sicheungsger&#228;ten spricht; ich sage dazu nur, dass ich mir darum keine Sorgen mache, solange ein gutes Seil benutzt wird, ein ordentlicher Standplatz und gutes Seilmanagement vorhanden sind.</p>
<p>- Die Sicherungsroutine des Vorsteigers am Ende der ersten Seill&#228;nge l&#228;uft wie folgt ab:</p>
<p>1. Platziere eine super-solide Eischraube und sichere dich mit einem Mastwurf am oberen Loch der Schraube. (BD Schrauben haben zwei L&#246;cher am Schraubenkopf). Gib das Kommando &#8220;Stand!&#8221;.<br />
2. Platziere eine weitere super-solide Schraube h&#246;her &#252;ber der ersten. Befestige dich auch an dieser am oberen Loch mittels Mastwurf. Straffe das Seil zwischen den Schrauben etwas.<br />
3. Ziehe das Seil rauf und sichere den Nachsteiger mit einem ATC-Guide am unteren Karabiner-Loch der unteren Schraube nach (ja, das spielt wirklich eine Rolle!). Schie&#223;e das Seil ordentlich auf einem Fu&#223; oder locker neben dir auf, wenn du klug warst und eine H&#246;hle oder eine &#228;hnliche M&#246;glichkeit nutzt um dich zu sch&#252;tzen. (Das solltest du immer tun; Sei nicht ganz wie die Briten/Amerikaner und stell dich genau in die Fallinie des Eises das dein Vorsteiger runterhaut)<br />
4. &#8220;Nachkommen!&#8221; kannst du rufen, aber haupts&#228;chlich solltest du nun wie verr&#252;ckt und energisch am Seil ziehen um klarzumachen, dass du den Seilzweiten in der Sicherung hast. Der sollte schon so beim zweiten ruppigen Zug am Seil losklettern. Tut er das nicht handelt es sich um die Straftat &#8220;Management des losen Seils am Stand&#8221; von ihm und wird mit einem Bier geahndet)<br />
5. W&#228;hrend der Zweite nachsteigt baust du die Abalakoveissanduhr. Ich benutze am liebsten Reepschnur um die Abalakovs f&#252;r den Abstieg zu f&#228;deln, nicht das Seil. Das h&#228;lt die Reibung niedrig (verklemmte Seile sind wirklich, wirklich schei&#223;e wenn du nachts abseilst), und au&#223;erdem ergibt die Reepschnur eine gute Selbstsicherungsm&#246;glichkeit w&#228;hrend des Abstiegs (so spart man wiederum Zeit in der Route&#8230;). Stelle die Abalakov so weit es geht fertig. Eigentlich sollte es auch kein Problem sein sie komplett einzurichten, au&#223;er der Seilzweite fliegt zu dir rauf. Wenn du sie doch nicht fertig bekommst macht dein Seilpartner das.<br />
6. Der Zweite kommt zum Stand. Befestige ihn zun&#228;chst mittels Mastwurf an der Abalakov und dann am unteren Karabinerloch der oberen Schraube. Achte dabei darauf alles ordentlich und organisiert zu halten, sodass einerseits dein Seil (das Seil des Vorsteigers) frei laufen kann und andererseits genug lockeres Seil bleibt um den Seilzweiten, wenn du ihn aus dem ATC aussicherst, mittels Mastwurf im unteren Loch der unteren Scharube festmachen zu k&#246;nnen. Jetzt hast du drei bombenfeste Sicherungspunkte im Eis.<br />
7. Z&#252;giges Austauschen des Materials (der Nachsteiger sammelt Schrauben und Expressschlingen separat ein, lasst die Exen nicht an den Schrauben, das ist langsam). Dann den Vorsteiger einsichern und los geht&#8217;s!<br />
8. Sobald der Vorsteiger zwei oder drei gute Schrauben gesetzt hat entfernt der Seilzweite eine Schraube des Standplatzes. Sobald der Vorsteiger vier Schrauben drin hat entfernt der Nachsteiger alle Standplatzschrauben. Er ist immer noch an der Abalakov gesichert (ich benutze 7mm Reepschnur daf&#252;r).<br />
9. Wenn das Kommando &#8220;Stand!&#8221; vom Vorsteiger kommt, oder aber sobald nur noch wenige Meter Seil am Stand sind, schl&#252;pft der Seilzweite aus der warmen Sicherungsjacke und ist schon komplett fertig um loszuklettern wenn sich das Seil strafft. Er muss sich nur noch aus der Abalakov klippen und ist in weit weniger als 60 Sekunden, eher 0 Sekunden, unterwegs.    </p>
<p>Ich habe auch schon viel zu viel Zeit damit verbracht &#252;ber den Abstieg nachzudenken, das werd ich demn&#228;chst mal erl&#228;utern. Aber da ihr schon alle Abalakovs gebaut habt sollte der Abstieg sehr schnell gehen, aber nicht zu schnell&#8230;HaHa!</p>
<p>Keiner der Wechsel am Stand sollte l&#228;nger als f&#252;nf Minuten dauern. Bei einer sechs Seill&#228;ngentour verschwendest du mindestens schon eine ganze Stunde wenn jeder Wechsel 15 Minuten dauert. Die meisten Seilschaften brauchen eine ganze Ewigkeit beim Wechsel am Stand. Tut richtig weh da zuzuschauen. Es ist eine andere Sache wenn man in einer drei Seilll&#228;ngentour in der Sonne rumgammelt, aber selbst in solchen Touren bin ich, wenn m&#246;glich, lieber z&#252;gig oben und wieder unten. Das ist gutes Training f&#252;r lange Routen oder Kombinationen von Routen und man wird nur besser im Schnellklettern wenn man die n&#246;tigen Systeme immer wieder einsetzt und damit &#252;bt.</p>
<p>Der Zweite muss zwar ein bissl mit dem Seil am Stand k&#228;mpfen [Anmerkung: Seil liegt falsch herum weil nicht im Wechsel gef&#252;hrt wird], aber mit einem selbstblockierenden Sicherungsger&#228;t ist das OK. </p>
<p>Ich hab jetzt angefangen zwei superleichte Rucks&#228;cke in langen Touren zu benutzen (leider hatte ich meinen in Norwegen vergessen), Vorsteiger und Seilzweiter haben so jeder eine gute leichte Jacke, etwas Fl&#252;ssigkeit und zu Essen, Stirnlampe usw. dabei. Das ist meist besser als ein schwererer Rucksack f&#252;r den Seilzweiten. Au&#223;erdem hat der Seilzweite meist noch die Abseilreepschnur im Rucksack um am Stand keine Verwirrung zwischen den Seilen zu bekommen. Die Eistour bei der mich eine leichte Jacke, 250ml Wasser und ein Riegel im Vorstieg wirklich st&#246;ren w&#252;rden, muss ich noch finden. Ok, vielleicht in <a href="http://www.bergsteigen.at/de/bericht.aspx?ID=13570">Spray on</a>. Da w&#228;re es mit Sicherheit h&#228;rter. Aber in normalen Eistouren nicht.</p>
<p>Wiederhole alles bis du am Ende der Tour angekommen bist.</p>
<p>Diese Tips setzen voraus, dass der Seilerste zwei oder mehrere Seill&#228;ngen hintereinander vorsteigt. Ich wechsele beim Eisklettern eigentlich nie zwischen Vor- und Nachstieg au&#223;er es ist wirklich warm, die Kletterei leicht und ich muss muss nicht im geringsten auf die Zeit achten. Der Seilzweite sollte angestrengt und nach Luft schnappend am Stand ankommen. Das ist nicht der richtige Zeitpunkt f&#252;r ihn (oder sie) in den Vorstieg zu gehen, au&#223;erdem wird der Vorsteiger wahrscheinlich anfangen zu frieren. In Norwegen hat Andreas eine ganze Tour lang gef&#252;hrt und ich bekam zwei h&#228;&#223;liche ab. Hat gut funktioniert.  </p>
<p>Beachte dass zur Selbstsicherung am Stand keine Reepschn&#252;re oder Schlingen verwendet werden. Knoten in Schlingen und Reepschn&#252;ren ziehen sich superfest wenn sie einmal belastet werden und sind dann nutzlos f&#252;r den Rest der Kletterei. Wenn man das Seil benutzt um sich direkt an den Sicherungspunkten zu befestigen hat das zus&#228;tzlich den Vorteil, dass der Fangsto&#223; enorm reduziert wird, wenn der Vorsteiger mal in den Stand fliegt. An Kr&#228;fteausgleich glaube ich mitterweile nicht mehr wirklich (lange Geschichte, aber grunds&#228;tzlich l&#228;sst sich das ganze in realen Klettersituationen nicht richtig umsetzen). Ich hab am liebsten mindestens zwei bombenfeste Schrauben als Stand und hintersichere das mit einer soliden Abalakov. Benutzt man das Seil zur Selbstsicherung k&#246;nnen die Schrauben 30cm nahe zusammen oder auch 3m weit auseinander sitzen, was deutlich flexibler und schneller ist und man muss sich nicht mehr mit gefrorenen Knoten in Schlingen rumschlagen!&#8221;</em></p>
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		<title>S`isch guet gsi!</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 22:21:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bergsport]]></category>
		<category><![CDATA[schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[skitour]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei Tage Kurzurlaub liegen hinter mir. Ziemlich spontan hab ich mich mal wieder ins schweizerische Graub&#252;nden begeben um die Berge nahe Davos per Ski unsicher zu machen. Nach 20cm Neuschnee und m&#228;&#223;iger Lawinengefahr war am Freitag Vorsicht bei der Tourenwahl angesagt. Locker eintraben und frische Luft schnappen war der Plan. Eins der Ziele wurde erf&#252;llt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drei Tage Kurzurlaub liegen hinter mir. Ziemlich spontan hab ich mich mal wieder ins schweizerische Graub&#252;nden begeben um die Berge nahe Davos per Ski unsicher zu machen. <span id="more-801"></span><br />
Nach 20cm Neuschnee und m&#228;&#223;iger Lawinengefahr war am Freitag Vorsicht bei der Tourenwahl angesagt. Locker eintraben und frische Luft schnappen war der Plan. Eins der Ziele wurde erf&#252;llt, frische Luft geschnappt. Doch angesichts der Powdermengen die gespurt werden mussten war es eine eher anstrengende Eingehtour die auf Grund von Wetterwechsel noch vor einem Gipfelerfolg am Sentischhorn beendet werden wollte. Die Powderschw&#252;nge im untersten Teil der Abfahrt tr&#246;steten aber &#252;ber alles hinweg. Am Samstag gab es dann mehr Sonne und, bedingt durch die weiterhin m&#228;&#223;ige Lawinengefahr, eine Tour von Monstein Richtung &#196;lplihorn. Durch ein langes Tal gings stetig hinauf und die kaum verspurten Abfahrtsh&#228;nge lie&#223;en mein Freerideherz im Anschluss h&#246;her schlagen <img src='http://robertheldt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  !<br />
Am gestrigen Sonntag sollte dann endlich ein Gipfeltag sein. Immer noch waren die Bedingungen nicht einfach einzusch&#228;tzen und schon umgekehrte Tourer, die &#252;ber grausame Verh&#228;ltnisse berichteten, machten wenig Mut. Einen Versuch gab`s trotzdem. Und er sollte sich auszahlen. Der windgepackte Schnee bildete eine gute Unterlage um z&#252;gig voran zu kommen und auch der anfangs teils heftige Wind wurde ruhiger. Nach 2h Aufstieg und Skidepot am Vorgipfel des Baslersch Chopf gings zu Fu&#223; zum Hauptgipfel. Der zu bew&#228;ltigende kurze Gipfelgrat lie&#223; Bergsteigfeeling aufkommen und in Kombination mit dem Blick vom Gipfel machte das alles richtig Lust auf mehr alpine Abenteuer&#8230;mal sehen was die Zukunft bringt!</p>
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		<title>Le Vol du Mt. Blanc</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 23:08:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegte Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[chamonix]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Flug vom Mt. Blanc. Wahnsinns Bilder aus fantastischen Perspektiven. Enjoy! Der gezeigte Aufstieg zum Gipfel des Mt. Blanc erfolgt zun&#228;chst per Seilbahn zur Aiguille du Midi und folgt dann dem h&#228;ufig &#8220;Les trois Mt. Blanc&#8221; (&#8220;Die drei Mt. Blancs&#8221; bzw. &#8220;Die drei wei&#223;en Berge&#8221;) genannten Weg &#252;ber die N-Flanke des Mt. Blanc du Tacul, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Flug vom Mt. Blanc. Wahnsinns Bilder aus fantastischen Perspektiven. Enjoy!</p>
<p><a href="http://robertheldt.de/le-vol-du-mt-blanc/718/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Der gezeigte Aufstieg zum Gipfel des Mt. Blanc erfolgt zun&#228;chst per Seilbahn zur Aiguille du Midi und folgt dann dem h&#228;ufig &#8220;Les trois Mt. Blanc&#8221; (&#8220;Die drei Mt. Blancs&#8221; bzw. &#8220;Die drei wei&#223;en Berge&#8221;) genannten Weg &#252;ber die N-Flanke des Mt. Blanc du Tacul, weiter &#252;ber den Mt. Maudit und schlie&#223;lich auf den Gipfel des Dachs der Alpen. Der Flug ins Tal von Chamonix zeigt den beschriebenen Aufstiegsweg aus einer fantastischen Perspektive sowie einige der bedeutendsten umliegenden Berge. Beeindruckend finde ich die Luftaufnahmen der Bergstation der Aiguille du Midi. Diese befindet sich auf einer H&#246;he von 3842m &#220;NN. Die hinauff&#252;hrende Seilbahn wurde schon 1955 er&#246;ffnet und war damals die h&#246;chste der Welt. </p>
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		<title>Will Gadd &#8211; Einfache Eisklettertricks</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 14:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bergsport]]></category>
		<category><![CDATA[eis]]></category>
		<category><![CDATA[training]]></category>
		<category><![CDATA[wissen]]></category>
		<category><![CDATA[übersetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einer Weile lese ich Will Gadds Blog. In einem seiner letzten Beitr&#228;ge gibt er einfache und somit hilfreiche Tipps zur Verbesserung der pers&#246;nlichen Eisklettertechnik. Hier m&#246;chte ich euch nun meine &#220;bersetzung anbieten, denn gute Technik hei&#223;t auch Sicherheit im Eis! Will Gadd: &#8220;&#8230; Ich liebe es an Technik und Tricks f&#252;r das Bewegen im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einer Weile lese ich <a href="http://gravsports.blogspot.com/">Will Gadds Blog</a>. In <a href="http://gravsports.blogspot.com/2010/02/simple-ice-tricks.html">einem seiner letzten Beitr&#228;ge</a> gibt er einfache und somit hilfreiche Tipps zur Verbesserung der pers&#246;nlichen Eisklettertechnik. Hier m&#246;chte ich euch nun meine &#220;bersetzung anbieten, denn gute Technik hei&#223;t auch Sicherheit im Eis!</p>
<p>Will Gadd:<br />
<em><br />
&#8220;&#8230; Ich liebe es an Technik und Tricks f&#252;r das Bewegen im Eis zu arbeiten und dar&#252;ber zu gr&#252;beln wie man es mit einer h&#246;heren Sicherheitsmarge und weniger Kraftaufwand realisieren kann. Hier sind ein paar Dinge die ich oft sehe und &#252;ber welche ich nachgedacht habe: <span id="more-779"></span></p>
<p>1. Wenn dir oft ein Eisger&#228;t stecken bleibt, dann platzierst du sie wahrscheinlich auf gleicher horizontaler H&#246;he. Mach das nicht! Du verschwendest Kraft, Zeit und beim Vorsteigen wirst du viel Sicherheit einb&#252;&#223;en, weil du das Ger&#228;t aus seiner seitlichen Position wieder heraushebeln musst. Platziere deine Ger&#228;te ungef&#228;hr in 30-60cm vertikalem Abstand und schulterweit oder besser schmaler in horizontalem Abstand.</p>
<p>2. Richte dich komplett auf und dr&#252;cke deine H&#252;ften ans Eis um den &#8220;Aufstehteil&#8221; einer Bewegung zu beenden. Die meisten Kletterer tun dies nicht und m&#252;ssen so mehr ihres Gewichts mit den Armen halten.</p>
<p>3. Wenn du dicke Arme bekommst obwohl du kein kompletter Anf&#228;nger bist liegt es sehr wahrscheinlich daran, dass du deine F&#252;&#223;e <strong>nicht</strong> auf der gleichen horizontalen H&#246;he hast und/oder dein Tritt unsicher ist. Gutes Treten erm&#246;glicht ein entspannteres Greifen der Ger&#228;te! Wenn ein Fu&#223; tief steht und du auf dem anderen aufstehst wird der tiefe Fu&#223; seinen Halt verlieren und du in eine instabile Position geraten. Trete doppelt so h&#228;ufig wie du deine Ger&#228;te platzierst!</p>
<p>4. Schau dir das Eis an. <strong>SCHAU</strong> dir das Eis an! Ich kann innerhalb eines Zyklus &#8220;Einschlagen der Eisger&#228;te und Platzieren der F&#252;&#223;e&#8221; sagen, wie erfahren ein Eiskletterer ist. Schlage in Ecken des Eises, Vertiefungen, zwischen Eiszapfen und trete auch solche Stellen. Aber auch wenn du dies schon wei&#223;t wirst du es nicht richtig machen, wenn du dir das Eis nicht bei <strong>jedem</strong> Schlagen und Treten genau anschaust.</p>
<p>5. Halte deine Ellenbogen beim Schlagen hoch, sowie die Haue, Kopf und Schaft des Ger&#228;ts in Linie mit deinem Handgelenk, Unter- und Oberarm. Es geht darum die Haue schnell und pr&#228;zise zu bewegen. 99% der Leute ziehen ihre Ellenbogen beim Schwingen herunter, verschwenden somit Kraft und verlieren an Genaugkeit sowie gewonnener H&#246;he bei jedem einzelnen Schlag. Noch schlimmer ist der &#8220;Chicken Wing&#8221; (H&#252;hnerfl&#252;gel) Schlag mit einem zur Seite au&#223;en und auf etwa Schulterh&#246;he gehaltenen Ellenbogen.</p>
<p>6. Wenn du ein besserer Eiskletterer werden willst dann h&#228;ng dir ein Seil in ein vertikales St&#252;ck Eis und klettere es viele viele Male. 200 Mal oder mehr. Mit und ohne Steigeisen, einem oder keinen Eisger&#228;t&#8230; Viele Eiskletteraspiranten verlassen den Sport wieder weil sie sich an einem Wochenende vier Seill&#228;ngen h&#246;chgequ&#228;lt und den Arsch abgefroren haben. Geh wie verr&#252;ckt Topropeklettern! Dann wirst du z&#252;gig f&#252;hren, schnell nachsteigen und bei der ganzen Sache auch sicher unterwegs sein. &#8220;</em></p>
<p>Will hat auch ein modernes Lehrbuch f&#252;r Eis- und Mixedklettern sowie das Drytooling verfasst. Jedem der sich f&#252;r diese Spielarten des Kletterns interessiert kann ich es nur w&#228;rmstens empfehlen. Einfach und aus einer sehr pers&#246;nlichen Perspektive geschrieben liest es sich schnell weg und man hat den Eindruck seinen pers&#246;nlichen Coach dabei zu haben. Zu finden in den einschl&#228;gigen Buchbezugsquellen <img src='http://robertheldt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Und jetzt viel Spass beim Verbessern der Eistechnik!</p>
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		<title>Peuterey Intégrale</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 22:16:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegte Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[chamonix]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Video dieser Traumtour er&#246;ffne ich die neue Kategorie &#8220;Bewegte Bilder&#8221;. In Zukunft m&#246;chte ich darin sehenswerte Videos posten. Viel Spass beim Schauen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Video dieser Traumtour er&#246;ffne ich die neue Kategorie &#8220;Bewegte Bilder&#8221;. In Zukunft m&#246;chte ich darin sehenswerte Videos posten. Viel Spass beim Schauen! </p>
<p><a href="http://robertheldt.de/peuterey-integrale/597/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>Felswahnsinn in Spanien</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 09:12:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bergsport]]></category>
		<category><![CDATA[margalef]]></category>
		<category><![CDATA[santa linya]]></category>
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		<category><![CDATA[spanien]]></category>
		<category><![CDATA[sportklettern]]></category>
		<category><![CDATA[story]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Beitrag der schon lange halbfertig unter meinen &#8220;Entw&#252;rfen&#8221; lag und nun doch endlich mal rausgeht! Viel Spass! Das 1. Advents-Wochenende des Jahres 2008 sollte ein bedeutendes sein. Es war das Wochenende, an dem ich zum ersten Mal nach Spanien reiste. Eine tolle Sache so ein Kurzurlaub. Was das Ganze f&#252;r mich interessant macht, wissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag der schon lange halbfertig unter meinen &#8220;Entw&#252;rfen&#8221; lag und nun doch endlich mal rausgeht! Viel Spass!</p>
<p>Das 1. Advents-Wochenende des Jahres 2008 sollte ein bedeutendes sein. Es war das Wochenende, an dem ich zum ersten Mal nach Spanien reiste. Eine tolle Sache so ein Kurzurlaub. Was das Ganze f&#252;r mich interessant macht, wissen die meisten von euch. Fels! Fels der auch zu dieser Jahreszeit beklettert werden kann. Und zwar ohne gro&#223;e K&#228;lte einstecken zu m&#252;ssen!<span id="more-227"></span></p>
<p>&#220;ber Spanien und das Klettern dort wu&#223;te ich allein, dass es gut sein sollte. Namen wie <strong><em>Siurana</em></strong> und <strong><em>Rodellar</em></strong> hatte ich schon oft geh&#246;rt, angepriesen als Top-Sportklettergebiete, doch selbst einmal dort zu klettern, daran dachte ich auf Grund meiner Vorliebe f&#252;r Frankreich noch nicht. </p>
<p>Gedanken wie &#8220;Andere dr&#252;cken sich monatelang in Spanien rum&#8221; und &#8220;da muss ich doch auch mal hin&#8221; schossen mir durch den Kopf, als ich ziemlich spontan die Chance bekam, nach Katalonien zu reisen und buchte am 20. November vorfreudig meine Fl&#252;ge, Bus und Bahn: Donnerstag, 27. November: Jena-Reus. Montag, 1.Dezember: Girona-Jena. Die drei Tage dazwischen sollten zu drei meiner besten und aufregendsten Klettertage werden!</p>
<p>Doch zun&#228;chst will ich umreissen wie es dazu kam, dass ich zu Beginn des Winters mit einem Engl&#228;nder zu einem Amerikaner reiste, welcher in Spanien lebt. <img src='http://robertheldt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Erster Grund. Nat&#252;rlich war es mittlerweile deutlich k&#228;lter geworden. Das soll nicht hei&#223;en, dass man sich in Franken und auch am H&#252;lloch nicht mehr die Finger langziehen k&#246;nnte, doch in w&#228;rmeren Gefilden sollte das Gezerre mit noch mehr Spass verbunden sein. Und Sonne tut dem Gem&#252;t, zumindest meinem, unheimlich gut.</p>
<p>Zweiter Grund. Dazu muss ich etwas ausholen. Unser &#8220;Guide&#8221; Michael kommt aus den USA, lebt aber schon seit mehreren Jahren in Europa. Zun&#228;chst lebte er in Spanien, um dann f&#252;r eine Weile in Jena zu arbeiten und wohnen. Hier haben wir uns auch kennengelernt. Nat&#252;rlich durchs Klettern. Gemeinsam waren wir des &#214;fteren auch in Franken. Nun hatte er sich aber doch wieder in den S&#252;den, zur&#252;ck nach Spanien, verdr&#252;ckt. Dies kann man gut nachvollziehen, wenn man bedenkt, dass Spanien als eins der besten, wenn nicht das beste &#8220;Kletterland&#8221; Europas gilt. (was ich jetzt im Nachhinein wei&#223; und best&#228;tigen kann)</p>
<p>Er kennt sich also gut aus im Kletterparadies, hat dort eine Wohnung nahe Barcelona, ein Auto und hatte uns alle eingeladen ihn doch mal auf einen Klettertrip zu besuchen, als er mal wieder arbeitstechnisch in Jena war. Da ich eh nicht genug Fels unter die Finger bekommen kann, und mir dachte, wenn du es jetzt nicht machst, dann machst du es nie, hatte ich also gebucht.</p>
<p>Dritter Grund. Matt. Eigentlich Matthew. Er ist ein in der Schweiz lebender Engl&#228;nder, der hier in Jena grad seinen Doktor macht und es liebt stundenlange Diskussionen mit Michael zu f&#252;hren. &#220;ber so gut wie alles. Von Politik &#252;ber Religion bis hin zur Wissenschaft. Kletterer ist er nat&#252;rlich auch, wobei, man sollte wohl eher sagen, dass er Boulderer ist.<br />
Matt hatte also, auch auf Grund der Einladung Michaels, seine Reise gebucht und da ich kurzfristig erfahren hatte, dass meine Uni Woche auf Grund des Ausfalls zweier Veranstaltungen deutlich k&#252;rzer werden w&#252;rde, hatte ich mich ihm ganz einfach angeschlossen.</p>
<p>Los gings also. Zun&#228;chst per Zug von Jena nach Frankfurt Main Hauptbahnhof. Von hier nach Frankfurt Hahn per Bus und zuletzt von Hahn per Billigflieger nach Reus. Dort, auf dem nach Michaels Worten &#8220;greatest climbing airport in the world&#8221; wurden wir von ihm in Empfang genommen und sogleich gings mit seinem 300€ Golf II ins erste Klettergebiet! Wobei die Kiste erstmal rumzickte und nicht anspringen wollte. &#8220;Na das kann ja was werden&#8221;&#8230;dachten wir uns so.</p>
<p>Siurana sollte unser erstes Ziel sein und nach einer kurzweiligen Fahrt waren wir auch schon dort. Vor lauter Felsen fiel mir fast die Kinnlade bis aufs Bodenblech des Wagens. Wahnsinn was es dort an W&#228;nden gibt! Alle hoch und aus feinstem rot-orangenen und blau-grauen Kalk. Geniale Farben! Das herbstliche Laub auf den B&#228;umen machte die Abendstimmung und den Blick von dem auf einem Plateau gelegenen Siurana, runter auf die Felsriegel, perfekt.</p>
<div id="attachment_388" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/dscn3568.jpg" rel="shadowbox[post-227];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/dscn3568-300x225.jpg" alt="Blick auf die Felsen Siuranas" title="Blick auf die Felsen Siuranas" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-388" /></a><p class="wp-caption-text">Blick auf die Felsen Siuranas</p></div>
<p>Die Zeit bis zum Schlafengehen verbrachten wir in der Bar des einzigen Campingplatzes. Trotz der Jahreszeit trieben sich hier noch einige hartgesottene Kletterer rum. Ziemlich internationales Publikum. Bei einem hei&#223;en Tee, Bier und hausgemachtem Omlett auf Baguette quatschten wir noch eine ganze Weile. Auf der Riesenglotze liefen die neusten Kletter DVDs und so wurden die Patscherchen schon das erste Mal schwei&#223;nass. Im Prinzip h&#228;tte es sofort losgehen k&#246;nnen, doch es war noch eine Nacht zu &#252;berstehen.</p>
<p>&#8216;&#220;berstehen&#8217;, ist wohl auch das angebrachte Wort. Dies sollte sich aber erst am n&#228;chsten Morgen herausstellen. Michael hatte vorgesehen zu biwakieren. D. h. unter freiem Himmel zu schlafen. Da das f&#252;r uns ein fast wochenendliches Ritual ist, haben wir das auch in dieser Nacht so gemacht. Die Biwakstelle haben wir also samt Schlafzeug, sprich Isomatte und Schlafsack, bezogen und uns auch nicht lange davon abhalten lassen in der schon dunklen Nacht in die kuschelige Daune zu kriechen.</p>
<p>Ein sagenhaft klarer, sternenausgef&#252;llter Himmel lag &#252;ber uns. Der Mond schien. Es war sehr still. Nur ein wenig Wind h&#246;rte ich durch die in unmittelbarer N&#228;he stehenden B&#228;ume s&#228;useln.<br />
Nach dem langen Reisetag fielen meine Augen auch bald zu und ich schlief tief und fest. Bis ich dann, so gegen 5 Uhr morgens, erwachte. Empfindlich frisch war es geworden. Die unbedeckten Teile der Isomatte waren voller Reif. Die Stelle an der mein Atem gegen den Schlafsack gehaucht hatte war leicht eisig, die F&#252;&#223;e etwas kalt. Mehr schlecht als recht verbrachte ich den Rest der Nacht bis morgens endlich die Sonne aufging.</p>
<p>Ihre Strahlen w&#228;rmten uns wieder etwas auf. Matt und Mike taute sie wohl eher auf, denn die Beiden hatten in der Nacht scheinbar deutlich mehr gefroren. Doch ein frisch gebr&#252;htes K&#228;ffchen vom Gaskocher und etwas in den Magen hilft immer. Schon ist die Welt in Ordnung. Vor allem wenn ein Klettertag bevorsteht!</p>
<div id="attachment_392" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/dscn3570.jpg" rel="shadowbox[post-227];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/dscn3570-300x225.jpg" alt="Vorfreude" title="Vorfreude" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-392" /></a><p class="wp-caption-text">Vorfreude</p></div>
<p>Nachdem wir also unsere Schlafstelle ger&#228;umt und per Automobil den Parkplatz unten an den Felsen erreicht hatten, hie&#223; es das Kletterzeug zu schultern und auf Entdeckungstour zu gehen. Michael kennt sich zwar gut in Siurana aus und steuerte auch ziemlich zielgerichtet einen bestimmten Sektor an, doch ist es immer wieder wahnsinnig spannend unter den W&#228;nden langzugehen und nach Linien Ausschau zu halten.</p>
<p>Und Linien (Kletterlinien oder auch Kletterwege) gibt es in Siurana ohne Ende. F&#252;r mich ist das spannende daran, eine solche Linie, welche durch nat&#252;rliche Felsstrukturen vorgegeben wird, zun&#228;chst zu entdecken und zu versuchen sie von unten bis oben nachzuvollziehen. Der spannendste Moment ist dann allerdings immer der, wenn man im Topo (Kletterf&#252;hrer) nach der Schwierigkeit des begehrten Objekts sucht. Wenn diese dann im individuellen Bereich liegt, stellt sich Vorfreude ein. Denn das hei&#223;t man kann sich daran versuchen!</p>
<p>Als wir schon an unz&#228;hligen sch&#246;nen Touren vorbeigelaufen waren, hatten wir endlich Michaels Sektor erreicht. Er lag in der Sonne. Die Wand war hoch, ziemlich hoch sogar, und senkrecht bis leicht &#252;berh&#228;ngend. Feinster rauher Kalk. Gem&#252;tliche Atmosph&#228;re. Hier ging&#8217;s also los. Eine 6c+ zur Eingew&#246;hnung. </p>
<p>W&#228;hrend Michael und Matt die Tour kletterten hatte ich schon mal fix einen weiteren, kleinen Schlenker an die benachbarten Sektoren gemacht. Denn gleich um die Ecke war sie, <em>La Rambla</em>. Eine weitere der weltweit schwersten Klettertouren. Versucht man das Ende der Tour zu ersp&#228;hen dr&#252;ckt es einem den Kopf schon arg in den Nacken. Genau so, wie es <em>Realization</em> in Cé&#252;se getan hatte, vermittelt einem auch diese Tour den Wahnsinn des High-End Bereiches im Sportklettern. Selbst als ambitionierter Felsturner, kann man sich nur schwer vorstellen, wie ein Mensch da oben ankommen kann&#8230;einfach nur abgefahren.</p>
<div id="attachment_407" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/img_1774.jpg" rel="shadowbox[post-227];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/img_1774-225x300.jpg" alt="Zuk&#252;nftige Spielwiese f&#252;r Adam Ondra?" title="Zuk&#252;nftige Spielwiese f&#252;r Adam Ondra?" width="225" height="300" class="size-medium wp-image-407" /></a><p class="wp-caption-text">Zuk&#252;nftige Spielwiese f&#252;r Adam Ondra?</p></div>
<p>Aber zur&#252;ck zur Aufw&#228;rmtour, meinem ersten Weg in Spanien! 6c+, &#8220;immerhin 8-&#8221;, dachte ich mir, &#8220;schaun wir mal&#8221;&#8230;und kletterte los. Wie so oft beim ersten Weg des Tages, f&#252;hlte sich das alles andere als solide an, doch nach einer Weile und etwas Kampf an der Crux, konnte ich mit dem Clip des Umlenkers in ca. 25m H&#246;he den gegl&#252;ckten Onsight-Versuch abschlie&#223;en. Ein toller Urlaubsstart!</p>
<div id="attachment_408" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/img_1778.jpg" rel="shadowbox[post-227];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/img_1778-225x300.jpg" alt="Michael in einem seiner Projekte" title="Michael in einem seiner Projekte" width="225" height="300" class="size-medium wp-image-408" /></a><p class="wp-caption-text">Michael in einem seiner Projekte</p></div>
<p>Nachdem dann Michael eines seiner Projekte probiert hatte, war es an mir die n&#228;chste Tour auszusuchen. Suchen musste ich allerdings nicht lange, denn schon als wir im Sektor angelangt waren, hatte ich einen tollen langen Weg entdeckt. Unten senkrecht, fast leicht liegend, und oben ein sch&#246;n ausladender &#220;berhang. Michael, fungierend als wandelndes Topo, gab 7a+ als Schwierigkeit an. &#8220;Genau richtig&#8221;, dacht&#8217; ich, und stieg kurz darauf ein.</p>
<p>Sch&#246;ne nicht all zu schwere Z&#252;ge zu Beginn, eine schwerere Boulderstelle bei der es etwas an Tritten mangelte in der Mitte und dann an gro&#223;en Griffen durch den &#220;berhang zum Umlenker in ca. 25m H&#246;he. Eine tolle Kletterei! Und auch die sollte mir onsight gelingen!</p>
<div id="attachment_393" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/img_1740.jpg" rel="shadowbox[post-227];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/img_1740-225x300.jpg" alt="Im Onsightrausch" title="Im Onsightrausch" width="225" height="300" class="size-medium wp-image-393" /></a><p class="wp-caption-text">Im Onsightrausch</p></div>
<p>Vorm Dunkelwerden konnte ich dann noch eine weitere 7a onsight bezwingen und war somit &#252;bergl&#252;cklich &#252;ber diesen ersten Klettertag in Spanien!</p>
<p>Da es langsam d&#228;mmerte machten wir uns los um noch etwas Verpflegung zu shoppen und uns eine Bleibe f&#252;r die bevorstehende Nacht zu suchen. In Cornudella klapperten wir also ein, zwei Tante Emma L&#228;dchen ab. Dabei traf Michael zwei alte Freunde wieder, die er schon mehrere Jahre nicht mehr gesehen hatte. Kletterer nat&#252;rlich. Ehe Matt und ich uns versahen, denn wir standen jedesmal gemeinsam dumm da, wenn Spanisch geredet wurde, waren wir auch schon zum Abendessen und zu einer &#220;bernachtung bei den Freunden eingeladen. Toll!</p>
<p>Katalanische Produkte, vor allem Oliven&#246;l, und von den Gastgebern hausgemachtes Tofu zu Gem&#252;se und Reis standen auf dem Plan. Sehr lecker!<br />
Am n&#228;chsten Morgen dann leichte Entt&#228;uschung auf Grund des schlechten Wetters. Grauer Himmel, immer wieder Tropfen und f&#252;r katalanische Verh&#228;ltnisse gro&#223;e K&#228;lte.</p>
<p>F&#252;r Michael war die L&#246;sung des Problems klar. Sie hie&#223;: <em>Santa Linya</em>! Nach eineinhalb Stunden Autofahrt durch das l&#228;ndliche Katalanien kommen wir an die gigantischste Klettergrotte die ich bis dato gesehen habe.</p>
<div id="attachment_405" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/img_1795.jpg" rel="shadowbox[post-227];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/img_1795-225x300.jpg" alt="Santa Linya" title="Santa Linya" width="225" height="300" class="size-medium wp-image-405" /></a><p class="wp-caption-text">Santa Linya</p></div>
<p>Kaum aus dem Auto rausgeklettert, sch&#252;ttele ich Edu Marin die Hand, mit welchem Michael kurz gequatscht hatte.  Er sollte nicht der einzige Topkletterer sein, der auf Grund der miesen Bedingungen in allen anderen Nachbargebieten in die riesige outdoor-Kletterhalle in Santa Linya kam. Auch Dani Andrada tauchte nach einer Weile auf und viele viele weitere saustarke Leute.</p>
<p>Warum dieser Ansturm von Topathleten? Diese Frage kl&#228;rte sich mir sofort, als ich am tiefsten Punkt der Grotte stand und rausw&#228;rts schaute. Ein riesiges Dach, gespannt wie ein Regenbogen, tat sich vor mir auf. &#8220;Klettern, da durch&#8221;, irre! Scheinbar der richtige Spielplatz f&#252;r die Klettermutanten unseres Planeten. Das waren sehr motivierende und inspirierende Momente dort. All die starken Leute zu sehen, die es echt drauf haben, Schweres ganz leicht aussehen zu lassen.</p>
<p>F&#252;r mich machten nicht nur die Neigung und Gr&#246;&#223;e der Grotte, sondern zus&#228;tzlich auch die ungewohnten Sinters&#228;ulen und die Atmosph&#228;re das Klettern dort zu etwas Besonderem.</p>
<p>Da ziemlich viele der etwas leichteren Touren unter Dauerbesetzung lagen, dr&#228;ngte Michael zur Erw&#228;rmung in eine 7b in Mitte der Grotte. Die K&#228;lte machte mir zu schaffen, meine Finger waren saukalt. Drei vier Z&#252;ge und schon sp&#252;rte ich die Griffe nicht mehr unter meinen H&#228;nden. Der erste Versuch &#8216;aus der Kalten heraus&#8217; konnte eigentlich auch nichts werden. Also stieg ich ziemlich hoffnungsvoll ein zweites Mal ein und konnte die Tour dann auch am Umlenker beenden.</p>
<div id="attachment_403" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/dscn3576.jpg" rel="shadowbox[post-227];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/dscn3576-225x300.jpg" alt="7b zum Aufw&#228;rmen?" title="7b zum Aufw&#228;rmen?" width="225" height="300" class="size-medium wp-image-403" /></a><p class="wp-caption-text">7b zum Aufw&#228;rmen?</p></div>
<p>Zwischen Teekochen und Aufw&#228;rmen am Lagerfeuer versuchte ich mich dann noch an einer 7b+/c. Eine tolle, technisch anspruchsvolle Tour an und zwischen zwei Sinters&#228;ulen in leicht &#252;berh&#228;ngendem Gel&#228;nde. Der Onsightversuch, zugegebenerma&#223;en ein sehr optimistisches Unternehmen, ging nat&#252;rlich nicht nach ganz oben. Relativ fr&#252;h musste ich passen. Die Kletterei an den Sintern war ungewohnt und erfordert neue Techniken. Im zweiten Versuch konnte ich bis auf einmal Sitzen alles klettern. Projekt f&#252;r einen Besuch im n&#228;chsten Jahr!?</p>
<p>Nach der Anstrengung ging&#8217;s dann mit dem Auto nach <em>Margalef</em>, unserem Ziel f&#252;r den dritten Klettertag. Im Kletterer-Refugio kochten wir uns ein leckeres Abendbrot und versuchten sp&#228;ter zwischen schnarchenden spanischen Kraxlern Kraft f&#252;r den n&#228;chsten Klettertag zu sch&#246;pfen.</p>
<p>Am Morgen, als wir uns aus unseren Schlafs&#228;cken sch&#228;lten, erkl&#228;rte Michael sein Vorgehen gegen den Oberschnarcher, der genau neben ihm gelegen hatte und nicht nur ihn wachgehalten hatte. Die Details verrate ich allerdings nicht, nur soviel: Ich h&#228;tte nicht neben ihm schnarchen wollen! Michael ist Ex-Ringer! <img src='http://robertheldt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Beim Fr&#252;hst&#252;ck machte sich dann gute Laune breit! Die Sonne lachte vom blauen Himmel herunter und versprach einen tollen, w&#228;rmeren Tag. Wir tr&#246;delten nicht lange und bald schon konnten wir, am 1. Advent, oberk&#246;rperfrei eine tolle 7a hochturnen, um etwas in Schwung zu kommen. Die Aussicht ins Landesinnere war der Wahnsinn, die Kletterei vom Feinsten!</p>
<div id="attachment_394" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/img_1820.jpg" rel="shadowbox[post-227];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/img_1820-300x225.jpg" alt="Aufw&#228;rmen in Margalef" title="Aufw&#228;rmen in Margalef" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-394" /></a><p class="wp-caption-text">Aufw&#228;rmen in Margalef</p></div>
<p>Weiter ging`s dann zu einer netten 7b. Als nett bezeichne ich sie, weil sie mir in einem irren Flash-Versuch gelang. Und das am dritten Tag. Ich war hin und weg&#8230;</p>
<div id="attachment_410" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/dscn3585.jpg" rel="shadowbox[post-227];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/dscn3585-300x225.jpg" alt="7b Flash ;-)" title="7b Flash ;-)" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-410" /></a><p class="wp-caption-text">7b Flash <img src='http://robertheldt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p>Michael w&#252;rde die Route wahrscheinlich eher als unfreundlich bezeichnen. Irgendwie hatte die Tour etwas gegen ihn und daraufhin hatte auch er etwas gegen die Tour. So kam es sogar zu einem etwas lauteren Streitgespr&#228;ch zwischen den Beiden. Dabei hatten sie sich wahrscheinlich darauf geeinigt, dass sie ihn dann doch mal fix hochl&#228;sst und er sie im Gegenzug danach nie wieder anfasst. <img src='http://robertheldt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  lol. </p>
<div id="attachment_399" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/img_1908.jpg" rel="shadowbox[post-227];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/img_1908-225x300.jpg" alt="Michael im Einklang mit der biestigen Tour" title="Michael im Einklang mit der biestigen Tour" width="225" height="300" class="size-medium wp-image-399" /></a><p class="wp-caption-text">Michael im Einklang mit der biestigen Tour</p></div>
<p>Matt, wie gesagt Boulderer und auf der ewigen Suche nach Ausdauer, haben Michael und ich dann im wahrsten Sinne des Wortes &#8216;hochgebr&#252;llt&#8217;! Ich glaube, dass ich noch nie die Gelegenheit hatte zu beobachten, wie jemand, der schon soooo Platt war, durch zwei wie am Spie&#223; br&#252;llende Bimbos derma&#223;en motiviert wurde, dass er doch noch am Umlenker ankam! Eine satte Gruppenleistung die zu allem &#220;berfluss auch gleich noch die entsetzten Blicke der stumm dastehenden Spanier auf uns zog. Eine Comicbuch-Szenerie.</p>
<div id="attachment_401" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/img_1916.jpg" rel="shadowbox[post-227];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/img_1916-300x225.jpg" alt="Matt holt alles aus sich raus" title="Matt holt alles aus sich raus" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-401" /></a><p class="wp-caption-text">Matt holt alles aus sich raus</p></div>
<p>Hinzu kam dann, dass wir uns als n&#228;chste und letzte Tour dieses wirklich fetten Klettertrips das Projekt von einem der Spanier rausgesucht hatten. Die Antwort auf Michaels Nachfrage, ob wir denn mal in den Weg reinschauen d&#252;rften, was ja eigentlich rein Formsache ist und sonst die nat&#252;rlichste Sache der Welt unter den &#8216;Sporth&#228;ngern&#8217;, wurde dann auch erst hei&#223; unter den anwesenden Spaniern ausdiskutiert. Immerhin hingen ja sein Expressschlingen in der Tour, meinte wohl seine Freundin. Letztendlich hatten wir also gro&#223;es Gl&#252;ck die Erlaubnis zum Einstieg zu bekommen. Als ich nichtsverstehend, fragend zu Michael blickte, rollte er nur die Augen <img src='http://robertheldt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  . </p>
<p><em>Yihad</em> hie&#223; die Tour und war wirklich ein Traum! Etwas &#252;berh&#228;ngend, circa 25m lang und charakterlich eine Ausdauertour mit Boulderstelle im ersten Drittel. Meinen Onsightversuch, der nur sehr knapp der Crux zum Opfer fiel, wurde fast ungl&#228;ubig von den spanischen Kraxlern beobachtet, berichtete mir Michael im Nachhinein. Da m&#252;ssen sie wohl noch ein wenig &#252;ben dachte ich mir und grinste, angesichts des Spektakels um die &#8220;Anfassgenehmigung&#8221;, etwas in mich hinein.</p>
<p>Auf jeden Fall wurde es langsam k&#228;lter und die Spanier packten sich in ihre polarkreistauglichen Daunenjacken. Der richtige Zeitpunkt f&#252;r uns noch einmal die letzten Kr&#228;fte zu mobilisieren. Unter Einsatz meiner letzten K&#246;rnchen holte ich mir dann im zweiten Versuch auch noch diese 7b+ ab und kann eigentlich heute noch nicht fassen in welch au&#223;erordentlich guter Form ich war.</p>
<div id="attachment_400" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/dscn3596.jpg" rel="shadowbox[post-227];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/dscn3596-225x300.jpg" alt="Mein erster Versuch in Yihad" title="Mein erster Versuch in Yihad" width="225" height="300" class="size-medium wp-image-400" /></a><p class="wp-caption-text">Mein erster Versuch in Yihad</p></div>
<p>Auch Michael holte sie sich und lie&#223; neben viel Muskelkraft noch eine ordentliche Menge Sohlengummi in der Tour! </p>
<div id="attachment_395" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/img_1927.jpg" rel="shadowbox[post-227];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/img_1927-300x225.jpg" alt="Damit kletterte Michael noch 7b+!" title="Damit kletterte Michael noch 7b+!" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-395" /></a><p class="wp-caption-text">Damit kletterte Michael noch 7b+!</p></div>
<p>Nach diesem letzten und &#252;beraus erfolgreichen Klettertag, hie&#223; es nun Abschied zu nehmen, von den Felsen und der Ruhe in den Klettergebieten. Mit dem G&#246;lfer ging&#8217;s binnen zwei Stunden nach Hause zu Michael. </p>
<div id="attachment_389" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/dscn3601.jpg" rel="shadowbox[post-227];player=img;"><img src="http://robertheldt.de/wp-content/uploads/2009/03/dscn3601-300x225.jpg" alt="Das Mobil an typisch katalanischer Tanke" title="Das Mobil an typisch katalanischer Tanke" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-389" /></a><p class="wp-caption-text">Das Mobil an typisch katalanischer Tanke</p></div>
<p>Er wohnt im Speckring Barcelonas, eine Zugstunde entfernt vom Zentrum.  Seine Wohnung, die er in etlichen Arbeitsstunden teilsaniert hat, wartet mit einem gro&#223;en Highlight auf die Besucher. Eine riesige Dachterasse &#252;ber den Stra&#223;en der Viertels. Leider war&#8217;s bei unserem Besuch etwas zu k&#252;hl, doch im Sommer l&#228;sst es sich darauf sicherlich sehr sch&#246;n drau&#223;en sitzen! </p>
<p>Nach einer warmen Dusche und einer kurzen Shopping Tour f&#252;r&#8217; s N&#246;tigste konnten wir dann endlich das lang ersehnte und verdiente Feierabendbierchen, sowie eine ordentlich dicke Pizza verschlingen! Die vergangenen Erlebnisse lie&#223;en wir beim Bilderbegutachten und weiteren Bierleins noch einmal Revue passieren. Ehe wir uns versahen, war es auch schon Zeit an den n&#228;chsten Tag zu denken und in die Koje zu verschwinden.</p>
<p>Als der Wecker am n&#228;chsten Morgen klingelte, w&#252;nschte ich mir eher ins Bett gegangen zu sein. Doch es n&#252;tzte nichts und die Reise w&#252;rde eh genug Zeit zum Schlafen bieten.</p>
<p>Michael begleitete uns auf der ersten Etappe unserer Heimreise. Mit dem Zug ging&#8217;s zum Busshof. Hier verabschiedeten wir uns dann und versprachen bald wiederzukommen, ins Kletterland Spanien!<br />
Dieses verlie&#223;en wir zweienhalb Stunden sp&#228;ter per &#8216;Werbebomber&#8217; vom Flughafen Girona, um irgendwann im halb verschneiten Hahn zu landen. Den Bus nach Frankfurt bekamen wir nur ganz knapp, was ein lachendes und ein weinendes Auge zu Folge hatte. Gut war nat&#252;rlich, dass wir den Bus auf Grund eines 400m Flughafen-Menschen-Hindernislauf-Sprints bekommen hatten, schlecht nur, dass wir geschlagene zwei Stunden im Gang auf dem Boden sitzen mussten&#8230;naja, Hauptsache &#8216;hemm&#8217;.</p>
<p>Die Zugfahrt war dann wieder viel entspannter und nach vorauszusehenden Versp&#228;tungen waren wir nach rund 13 Stunden Reise auch wieder in Jena angelangt, zur&#252;ck von einem wahrlich genialen, wenn nicht dem genialsten Klettertrip &#252;berhaupt!</p>
<p>Ganz zum Schluss m&#246;chte ich mich noch bei Michael f&#252;r dieses tolle Wochenende bedanken und ich hoffe wir sehen uns, egal ob in Spanien oder sonstwo, bald wieder!</p>
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