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rocks. Bouldercup 2010

Dienstag, 09. März 2010

“Nach dem gehörigem Ausdauertraining in Vorbereitung auf die Thüringer Landesmeisterschaften gilt es nun, schleunigst auch wieder Bouldereinheiten in den Trainingsplan zu integrieren. Ausgiebiges Bouldern dient schließlich nicht nur der Klettertechnik, sondern kann – erinnert euch – auch für sich allein ein sehr einnehmender Sport sein. Und: Wahrlich beharrlich bouldert sich’s doch nur im Pulk…”

Gelegenheit um die gewonnenen Boulderkräfte zu messen bietet der 8. rocks. Bouldercup am 20. März.

8. rocks. Bouldercup

8. rocks. Bouldercup

Mehr Infos gibt’s auf der taufrisch umgestalteten Website des rocks. Kletterzentrums.

2 x Mitternachtsbouldern im Hülloch

Freitag, 15. Januar 2010

Dieser Artikel lag ein Jahr(!) lang halbfertig auf meinem Server und ist nun gleich doppelt so informativ! ;-)

2008
In der Nacht zum 2. Advent trafen sich die Boulderer unseres schönen Landes zum 1. Mitternachtsbouldern am Hülloch. Die Thüringer Szene war so gut wie komplett vertreten und auch ein paar Hardmover aus Franken und Berlin hatten den Weg “zum Loch” gefunden. Dank Notstromaggregat und zahlreichen Gaslampen konnte die Höhle in der klaren Mondnacht toll beleuchtet werden! Für das leibliche Wohl wurde mit Bier, Glühwein und Bratwurst vom Rost gesorgt. Aber natürlich wurde nicht nur gegessen und getrunken sondern auch “kraftig” gebouldert!

Auf Tims Seite könnt ihr ein paar tolle Bilder von dem gerne zu wiederholenden Event sehen!
Außerdem gibts hier ein kurzes Video, was zwar nicht die super Stimmung zur Happyhour des Events rüberbringt, dafür aber harte Boulderaction à la Hülloch zeigt.

2009
19.12.2009, vierter Advent. Minus 15°C. Rund 25 Boulderer kommen trotz Mega-Kälte zum 2. Mitternachts-Advents-Bouldern ins Hülloch. Wie im Vorjahr war das Event bestens von Tim, Hannes und Dirk organisiert. Licht, Essen und Gesöff gabs auch wieder genug. Dennoch fordert die Kälte ihren Tribut. Viele Boulderer die eigentlich kommen wollten, vorrangig aus Sachsen und Franken, ersparten sich die Anreise zum Bouldern in eisiger Kälte. Schade eigentlich, denn Haftreibung und motivierende Stimmung gab`s mehr als genug!
Vielen Dank an die Organisatoren! Ich freu mich schon auf die dritte Auflage!

MBA – Meininger BoulderAbend

Freitag, 10. April 2009

Jo, zwar schon echt verspätet, aber besser als nie, will ich noch den Beitrag über den MBA letzten Jahres freischalten. Hatte ihn schon seit ner Ewigkeit “fertig” in der Entwürfe-Kiste liegen:

Am 29.12. letzten Jahres konnte auch ich endlich einmal beim MBA, dem Meininger Boulderabend, dabei sein. In den letzten Jahren war ich immer unterwegs und hatte so dieses Jahr das erste Mal die Gelegenheit bei dem sehr netten und ungezwungen-spassigen Boulderabend in Meiningen dabei zu sein.

Thomas Hocke und sein Vater Erich sind die Initiatoren und Organisatoren des Events. Mittlerweile wurde der jährliche Event zwischen Weihnachten und Neujahr zum fünften Mal organisiert und war ein toller Erfolg! Rund 75 Boulderer und Boulderinnen waren in die teilweise extra umfunktionierten Räumlichkeiten der Gewerblichen Berufsschule am Drachenberg in Meiningen gepilgert um sich ihre Fingerchen an 30 feinsten Problemen, geschraubt vom Thomas, lang zu ziehen!

Zwar steht bei dieser Veranstaltung der Spass an erster Stelle, jedoch wurde wie immer auch ordentlich an den Griffen gezogen! Auf Franks Seite gibt`s sogar eine Ergebnisliste zu bestaunen!

Ich denke dem Thomas und seinem Vater Erich, sowie allen anderen Helferleins, sollte hier auch noch einmal ein großes Dankeschön ausgesprochen werden! Es war schön und wir freuen uns alle schon auf`s nächste Jahr!

Bouldern in der Pfalz

Dienstag, 06. Mai 2008

Bouldern ist einfach das Größte! – So könnte man ein geniales Boulderwochenende mit einer lustigen Truppe Thüringer “Problemlöser” in der Pfalz zusammenfassen. Doch ganz so kurz will ich es natürlich nicht machen ;-)

Das lange 1.Mai-Wochenende nutzen wir, um uns die Fingerchen an Bouldern im Süd-Westen Deutschlands, genauer gesagt in der Pfalz, langzuziehen. Mit einer sehr lustigen Horde Mattenschlepper haben wir am Donnerstag die etwas längere Anreise auf uns genommen. Gute 4ookm gilt es von Jena aus zu fahren. Wir kommen gut durch und sind schon mittags vor Ort. Wie geplant treffen wir hier auf den Rest unserer Landsleute und somit ist unser Grüppchen komplett.

Sieben Mann und eine Frau sind am Start. Edgar, Marko, (die) Alex, Tim, Thomas, Olli, Daniel und meine Wenigkeit. Nicht jeder kennt jeden von Anfang an, doch gemeinsames Probieren, Philosophieren und Tüfteln an den Sandsteinproblemen und natürlich auch das Spotten und Anfeuern bei den jeweiligen Versuchen schweißen die Gruppe schnell zusammen. Bouldern ist dahingehend eine wirklich tolle und sehr gemeinschaftliche Spielart des Kletter- und Bergsports!

Mattenschlepper im Anmarsch

Die erste unserer Annäherungen an den pfälzischen Blocksport, hier auch “Kraddeln” genannt, fand im sogenannten Jurrasic Parc statt. Neben Sloper-Kanten stand vor allem ein verrückter Dachboulder auf dem Programm. Archeopteryx heißt er und verrückt war er deshalb, weil erst nach drei Stunden mit unendlich vielen Versuchen, durch Olli eine Lösung auf den Tisch kam, welche nun mehreren Mützenträgern unserer Gruppe den Durchstieg ermöglichte. Es galt aus einem Heelhook einen Toehook zu machen und schon reichte es auch für die etwas Kürzeren unter uns. Der Prozess des Tüftelns und Versuchens, sowie das allmähliche Annähern an die Lösung eines Boulderproblems, war hier wieder einmal gigantisch mitzuerleben! Anfangs schindet man sich und versucht krampfhaft von den Startgriffen wegzuziehen und am Ende kann man elegant (mehr oder weniger ;-) ) zum Schlussgriff tänzeln!

Jurrasic Parc - Der Autor im verrückten Dachboulder Archaeopteryx

Nachdem sich unsere stärkeren Leute in T-Rex, einem der Topboulder des Gebiets, probiert hatten, ging es am frühen Abend noch weiter zum Wartenberg. Hier konnten wir noch einzelne leichte Boulder ziehen und uns andere anschauen bevor der Abend mit Pasta und einem Lagerfeuer ausklang. Daniel musste uns an diesem Abend leider wieder nach Hause verlassen.

Jurrasic Parc - Tim in T-Rex

“Neuer Tag, neues Glück”. Ziel sind die Otterfelsen. Jens, ein netter Boulderer, dem Dialekt nach aus dem schwäbischen Raum, zeigte uns den Weg und so erreichten wir eine viertel Stunde später auch Blöcke, leider aber die des Gebiets Husarenfels, denn die Wegbeschreibung im Topo war doch nicht so “falsch”!

Einmal vor Ort geht es eben hier an den Sandstein. Ein Schiffsbug namens Pottwal und ein kleines senkrechtes Wändchen mit Leisten werden bebouldert. Eine neue Sloperkante wird freigelegt und probiert. Allerdings ist der Boulder schwerer als wir dachten und somit kann ihn keiner von uns begehen. Jens, der sich später extra noch für den Verhauer am Morgen entschuldigt, kommt aber ziemlich weit. Ihm fehlen nur noch wenige Züge um Roberts Öttikante zu begehen. Hoffen wir, dass er oder ein anderer das Ding begeht damit die Putzaktion nicht ganz umsonst war.

Edgar kämpft mit der Line

Ein Teil des Trupps erledigt am Freitag Abend noch fix den nötigen Einkauf, der andere Teil der Gruppe sammelt Feuerholz. Eine abendliche Slacklinesession, leckerer Kartoffelbrei und das unentbehrliche Lagerfeuer, zudem wir als Gäste unter anderem einen “Boulderer mit eigenen Ansichten” hatten, runden den Tag ab.

Mühlenberg - Olli macht sich lang

Samstag gehts an den Mühlenberg. Hier gibts einige leckere Boulder an Eisenplatten und auch Lochstrukturen. Auch eine senkrechte Platte mit etwas leichteren Problemen finden und beturnen wir. Die Fingerkuppen leiden unter der hohen Reibung im Sandstein. Die Haut wird immer dünner. Tape muss bei den meisten von uns die fehlenden Hautschichten ersetzen und so komme ich mir mit meinen getapten Fingern vor wie eine Mumie (im Geheimen frage ich mich ob meine Begehungen durch die Taperei als technische gezählt werden müssten ;-) ).

Getapte Finger

Trotzdem wird noch kräftig gezogen und weitere Möglichkeiten werden ausgecheckt bevor der Tag zu Ende geht.

Mühlenberg - Thomas attackiert eine überhängende Lochplatte

Den vierten und somit letzten Tag des Wochenendes verbringen wir wiederum am Wartenberg. Einige Probleme die am Donnerstag Abend nicht gingen sollten fallen und der Rest des Gebiets erkundet werden. Wir probierten uns also an einigen Zügen und fanden auch einen weiteren Block, welcher wie es schien, noch nicht als Boulder-Block erschlossen war. Diesen putzten wir und entlockten ihm drei neue Boulder!

Wartenberg - Marko kratzt an der Mini-Leiste in British Racing

Zum Durchstieg des Klassikers British Racing kam es dann doch nicht mehr. Genau so wenig zur Auflösung, was denn überhaupt ein British Race ist. Thomas und Edgar versuchten dann den Namen durch wilde Abfahrten auf dem Crashpad über die steilen Laubhänge zu deuten. Ob dies nun ein englisches Pferderennen ist bleibt unklar. Verrückt und mordslustig war es aber auf alle Fälle und ich bin mir sicher, dass der Muskelkater den ich noch heute in der Bauchgegend verspüre nicht nur vom Klettern kommt, sondern auch durch diese englisch-verrückt-wilde Aktion unserer zwei Mattensurfer!

Etwas später als gewünscht geht es dann auf die vorerst gemeinsame Heimreise. Nach einer guten Ecke Fahrt und einer kurzen Rast trennen sich unsere Wege. Neue Freunde werden verabschiedet und man verabredet sich zu neuen gemeinsamen Aktionen. Erst gegen zwei Uhr morgens komme ich in meine Koje und bin am Montag schlagkaputt. Doch es hat sich gelohnt, denn Bouldern, ist einfach das Größte!

“Clayton and Dana @ da house”

Mittwoch, 07. November 2007

Zurück aus Orpierre hab ich Clayton und Dana mit zu mir nach Chamonix genommen. Meiner Einladung waren sie mit Freuden gefolgt und so haben wir drei schöne Tage hier in Cham zusammen verbracht. Ein gemütlicher Abend mit Thüringer Grillgut, Slacklinen und Bouldern stellten unser Unterhaltungsprogramm dar.

Leider war das Wetter in Chamonix selbst nicht so gut und so haben wir versucht über die Wolken zu kommen. Was uns auch gelang!

Col des Montets

Das Highlight war wahrscheinlich der Ausflug ins Bouldergebiet des Col de la Colombière!

Clayton, Dana und ich am Col de la Colombière

Die Wolken hingen tief und so haben wir die Sonne in der Höhe dieses Passes, auch ein Pass der Tour de France, gefunden!

Fette Boulder in Panoramaumgebung!

Fette Boulder

Thüringer Bratgut versüßte uns einen Abend.

Bräteln

Slacklinen war eine weitere Freizeitaktivität!

Slacklinen

Blauer Parcours

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Am gestrigen Mittwoch habe ich, kletternder Weise, einmal mehr die Gegend unsicher gemacht. Minus drei Grad und Sonnenschein. Perfekte Bedingungen um die naheliegenden Boulder unsicher zu machen.

Mein Ziel waren die Boulder von “Les Bossons”, keinen Kilometer Luftlinie von meinem Studio entfernt. Sie befinden sich unterhalb des gleichnamigen Gletschers und sind zu dessen besten Zeiten bis zu ihrem heutigen Standpunkt von ihm mitgeschleppt worden. Entsprechend ist die Oberfläche der Gneiss- und Granitblöcke ordentlich glatt geschliffen und die Kletterei wird von Slopern dominiert.

Sehr viel Mühe haben sich die Erschließer diese Gebietes gemacht. Der crashpadschulternde Boulderer findet hier einen grünen, einen gelben, einen blauen, einen roten und einen schwarzen Parcours. Jeweils ca. 20-25 Boulder bilden einen Parcours. Von grün, leicht, bis schwarz, sackschwer, sind die Probleme in entsprechender Farbe markiert und nummeriert!

Da ich zum ersten Mal im Gebiet war habe ich mir einmal den blauen, mittelschweren, Parcours angeschaut. 25 Probleme galt es zu bewältigen. Die meisten im französischen Bouldergrad 5b, einige auch im Grad 5c. Jegliche Art von Kletterei war gefragt. Wand, Platte, Überhang usw. … sodass ich nach den 25 Problemen ordentlich Haut und Kraft gelassen hatte und froh war die gefrorenen Zehen aus den engen Kletterschlappen zu befreien. Schön wars, wie immer, auch trotz der Kälte und eine Menge roter und schwarzer Probleme warten noch auf einen oder mehrere Besuche in diesem Bouldergebiet.

Rückblick

Montag, 08. Oktober 2007

Hallo Leute,

ja, ich hab mich länger nicht gemeldet, deswegen hier ein kleiner Rückblick.

Letzten Mittwoch habe ich zusammen mit Elke und ein paar befreundeten Kletterern das Bouldergebiet “Medonnet” besucht. In einem Waldstück ca. eine halbe Stunde von Chamonix entfernt, liegen Granitblöcke erster Güte! Sehr rauhes Gestein welches alle Arten von Boulderproblemen bietet! Ob Traversen oder Liegestartprobleme, hier findet man alles. Noch dazu, sozusagen als I-Tüpfelchen, bieten fast alle Blöcke sehr gutes Absprunggelände.
Bei meinem nächsten Besuch werde ich meinen Fotoapparat nicht vergessen, ich versprechs euch!

Am Freitag war dann wieder Klettern in der Halle angesagt. Leider hat Marie-Pierre ihre neue 7b-Route umgeschraubt. Sie dachte wahrscheinlich, dass sich zu wenige Kletterer daran versuchen würden. Nun ist es also eine 6c+ und ich konnte sie im 2ten Versuch klettern – obwohl mir die alte Variante gefiel und ich gerne noch ein wenig daran gebastelt hätte.

Am Samstag hat mich dann eine Bekannte von Elke, Nathalie, zu einem noch geheimen Spot mitgenommen. Eine halbe Stunde Autofahrt, eine halbe Stunde steilster Zustieg. Aber sobald man oben ist, wird man mit bis zu 40m langen Sportkletterrouten belohnt. Kalkstein von besonderem Charakter, weil etwas gewöhnungsbedürftig geschichtet. Ansonsten muss ich wohl noch ein wenig trainieren um hier Spass zu haben, denn außer ein paar 6b`s und 6c`s gibts dort erst wieder was im französischen 7ten und 8ten Grad zu holen.

Cool fand ich, dass ein Freund von Nathalie, Mitglied der französischen Sportkletternationalmannschaft, auch dort war. Ist schon irre zuzusehen wie er sich mal eben ne 8a und danach ne 8a+ abgeholt hat, ohne dabei auch nur im Geringsten angestrengt zu wirken! Ich hoffe noch öfters mit den Zweien unterwegs sein zu können, damit ich mir wenigstens ein paar Kniffe von David abschauen kann ;-) !

Abschlussbouldern in Jena

Mittwoch, 19. September 2007

Zweimal pro Woche, nämlich Dienstag und Donnerstag, bin ich abends im rocks, einer der zwei Kletterhallen (DAV Halle) in Jena, zu finden. So war es auch heute. Und ich muss sagen, dass es wie immer viel Spass gemacht hat! Die gemeinsamen Kletter- und Bouldersessions sind immer irre spannend und jedes Mal wieder lustig! Egal wer zu diesen “Trainings” anwesend ist, jeder “puscht” jeden und man ist immer wieder überrascht was doch so möglich ist. Boulderprobleme die anfangs unmöglich scheinen werden gemeinsam angegangen, probiert, analysiert und im besten Falle auch durchklettert. Nach “getaner Arbeit” werden beim gemeinsamen “Feierabendbierchen” Erlebnisse rund ums Klettern ausgetauscht, gefachsimpelt und häufig auch einfach nur gequatscht…
Für die nächsten 7 Monate wird es wohl das letzte Mal gewesen sein, dass ich hier in Jena mit den Jungs am Plastik gezerrt habe, denn wie ihr ja wissen solltet, fliege ich bald nach Chamonix aus. Eine Kletterhalle gibt es da auch und ich bin jetzt schon gespannt wie es wohl mit der französischen Kletterszene steht. Mit Sicherheit wird es auch in Chamonix erlebnisreiche Klettertage geben auf die ich ebenso gespannt bin wie auf die Rückkehr nach Jena im Frühjahr 2008 um zu sehen wie sich alles weiterentwickelt hat.
All denjenigen die hier in Jena bleiben wünsche ich für die Zeit weiterhin viel Spass und gute Trainingsfortschritte! Haut rein und denkt dran: “Bouldern ist einfach das Größte!”